Elementargefahren

Unter Elementargefahren ist in der Wohngebäudeversicherung ein Risiko gemeint, das sich auf wetter- beziehungsweise naturbedingte Schäden bezieht. Hierzu zählen unter anderem Hochwasser, Hagel, Stürme oder massive Schnee- und Regenniederschläge. Aber auch Erdrutsche oder -senkungen sind in einer Elementarversicherung eingeschlossen.

In der Regel wird ein Versicherungsschutz für Elementargefahren als Basis-Paket mit Hagel- und Sturmschäden von den Versicherern angeboten. Weitere Elementargefahren wie Überschwemmung, Hochwasser, Erdfall, Erdrutsch, Erdbeben, Schneedruck oder Lawinen können als Baustein "Elementarversicherung" gegen Aufpreis hinzu gewählt werden.

Elementargefahren im Basis-Schutz

  • Sturm und Hagel

Erweiterte Elementargefahren

  • Überschwemmung und Rückstau, Starkregen, Hochwasser
  • Erdbeben, Erdrutsch, Erdfall
  • Schneedruck, Lawinen
  • Vulkanausbruch

Sogenannte Naturkatastrophen finden in manchen Regionen häufiger statt, in anderen Gebieten weniger. Dementsprechend unterscheiden die Versicherungsgesellschaften in vier Gefahrenkategorien. Grundsätzlich gilt: Je gefährdeter ein Gebiet eingestuft ist, desto höher wird die Prämie ausfallen.

Dies betrifft vor allem hochwassergefährdetes Gebiet. Hier kann es der Fall sein, dass Versicherer von einer Hochwasser- und Überschwemmungsversicherung absehen. Liegt das Wohngebäude zusätzlich in einem hügeligen Gelände oder an einem Bergfuß, führt ein hohes Risiko von Erdrutschen nach starken Regengüssen oder bei Lawinengefahr ebenfalls oft zum Versicherungsausschluss oder sehr hohen Prämien. Über Ausschlüsse und Leistungsumfang informiert der Gebäudeversicherung Vergleich von GELD.de.

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