VDSL

VDSL ist die Abkürzung für den englischen Betriff "Very High Speed Digital Subscriber Line". Dabei handelt es sich um einen sehr schnellen digitalen Teilnehmeranschluss für den Empfang von Internet. Unter dem Begriff erfolgt eine Zusammenfassung verschiedener Standards, die als VDSL1 und VDSL2 bezeichnet werden. Die Geschwindigkeiten, die mit VDSL möglich sind, umfassen bis zu 50 MBit/s im Upload und bis zu 10 MBit/s im Download. Die Geschwindigkeiten sind für einen privaten Haushalt, der das Internet mit durchschnittlich vier Teilnehmern gleichzeitig nutzt, vollkommen ausreichend. Viele Provider, die Internetanschlüsse für private Haushalte anbieten, nutzen eine Variante von VDSL.

Die hohen Geschwindigkeiten bei VDSL werden durch Glasfaserkabel erreicht. Im Zusammenhang mit dem VDSL wurde der Begriff des Vectoring geprägt. Dabei handelt es sich um DSL-Anschlüsse, die im Download bis zu 100 MBit/s bieten. Im Download werden maximal 40 MBit/s erreicht. Bei Vectoring kommen außerdem neuartige Technologien zum Einsatz, die Störungen minimieren oder ganz ausschließen sollen. Im Gegensatz zu klassischen DSL-Anschlüssen funktioniert die Übertragung in den VDSL-Standard deutlich reibungsloser.

Der Ausbau des Glasfasernetzes ist in Deutschland noch nicht abgeschlossen. Dies führt dazu, dass in abgelegenen Regionen und auf den Inseln nach wie vor kein schnelles Internet zur Verfügung steht.