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GPRS

GPRS ist eine Abkürzung und heißt "General Packet Radio Service". GPRS ist gewissermaßen die Weiterentwicklung von GSM, dem Global System for Mobile Communications. Es erlaubt mit seiner Geschwindigkeit bis zu 50 Kbit/s eine höhere Übertragungsrate für Daten als GSM. Mit GPRS können Handys beispielsweise permanent online bleiben und halten die Verbindung zum Internet ständig aufrecht. Als GPRS neu eingeführt wurde, kam eine neue Art der Abrechnung auf: Wurden Telefonate bisher nach der dabei benötigten Zeit berechnet, kamen jetzt die Datenmengen dazu. Mit GPRS lassen sich einzelne Datenpakete übertragen, die erst nach ihrem Empfang wieder zusammengesetzt werden. Die Technik erlaubt es, die Position des Nutzers schnell zu bestimmen. Wer sie nutzt, ist mit seinem Handy permanent im Internet, allerdings werden Daten nur dann übertragen, wenn eine Verbindung mit dem Funkkanal tatsächlich genutzt wird. Gebühren werden für das tatsächliche Übertragen von Daten berechnet, nicht jedoch bei der permanenten Verbindung. In den Regionen, in denen es kein UMTS-Netz gibt, sorgt EDGE, eine andere Erweiterung des GSM-Standards für einen mobilen Zugang zum Internet. Die EDGE-Verbindungen funktionieren ähnlich wie die GPRS-Technologie, sind aber viermal so schnell.