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Private Krankenversicherung

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Je höher die Selbstbeteiligung, desto günstiger ist der Beitrag. Die Selbst­beteiligung ist der maximale Betrag, den Sie bei einem Schaden selbst übernehmen.

Beispiel (bei vereinbarter Selbst­beteiligung von 150 Euro)

Leistungshöhe: 800 €
Ihre Zahlung: 150 €
Zahlung des Versicherers: 650 €

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Angestellte, die vom Arbeitgeber 50% der Beiträge zur privaten Krankenversicherung erhalten, sollten eine niedrige Selbst­beteiligung wählen.
Selbstständige allerdings können Beiträge sparen, indem Sie eine höhrere Selbst­be­teili­gung wählen. Die Beitrags­ersparnis ist meist höher als die Höhe der Selbst­beteiligung. Bei Selbstständigen steigt außerdem die Chance auf eine mögliche Rück­erstattung des Beitrags, da durch die Selbst­beteiligung in den meisten Fällen weniger Leistungen in Anspruch genommen werden.

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In der gesetzlichen Kranken­ver­sicherung haben Sie Anspruch auf ein Mehrbett­zimmer und die Be­hand­lung durch den dienst­haben­den Arzt. Bei einer privaten Kranken­ver­sicherung können Sie zusätzlich ein 1- oder 2-Bettzimmer mit chef­ärztlicher Behandlung wählen. Diese Zusatz­leistung hat Einfluss auf die Beitrags­höhe.

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Bei längerer Krankheit zahlt der Arbeit­geber nach sechs Wochen kein Gehalt mehr. Daher empfehlen wir den Einschluss einer Kranken­tagegeld­versicherung. Das Kranken­tagegeld wird ab der siebten Woche (43. Tag) notwendig.
Selbstständige sollten sich bereits früher mit dem Kranken­tagegeld absichern, sodass auch bei längerer Krankheit alle finanziellen Ver­pflich­tungen erfüllt werden können.

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Bitte wählen Sie aus, ob Sie sich selbst, bis zu zwei Kindern oder sich selbst und bis zu zwei Kindern versichern möchten. Diese Information ist wichtig für die Beitrags­berechnung und für die korrekte Ausstellung des Versicherungs­scheines.

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Die Angabe Ihres Geburtsdatums ist relevant für die Höhe des Beitrags. Einige Ver­sicher­ungs­gesellschaften bieten Beitrags­nachlässe für bestimmte Alters­gruppen.

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Das Wichtigste zur Privaten Krankenversicherung

Fast 9 Millionen Deutsche sind vollständig über die private Krankenversicherung (PKV) abgesichert. Hinzu kommen ca. weitere 25 Mio. Versicherte, die sich für eine Zusatzversicherung entschieden haben. Dies ist nicht weiter verwunderlich, sprechen schließlich viele gute Gründe für die private Krankenversicherung. Allen voran sind an dieser Stelle die regelmäßigen Leistungskürzungen durch die gesetzliche Krankenversicherung sowie die hervorragende medizinische Versorgung und Angebotsvielfalt zu nennen.

Private Krankenversicherung Vergleich auf GELD.de

GELD.de bietet Ihnen eine Vielzahl von Vorteilen an. Hierzu gehören:

  • schneller Vergleich - mit nur wenigen Klicks zum Patient 1. Klasse aufsteigen
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  • Vergleiche lassen sich beliebig oft wiederholen.
  • positive Kundenrezensionen mit 99,58 Prozent zufriedene Kunden
  • namhafte Versicherer im PKV-Vergleich
  • Ersparnisse von mehreren hundert Euro im Jahr möglich.
  • Experten-Hotline mit kompetenten Ansprechpartnern
  • Top-Bewertungen unabhängiger Ratinginstitute

GELD.de-Tipp: Die private Krankenversicherung im Vergleich spart bares Geld!

Welche Daten benötigt der PKV-Rechner von mir?

Folgende Angaben genügen, um von einer umfassenden Gesundheitsversorgung auf höchstem Niveau zu profitieren:

  • Versicherungsbeginn
  • Beruf (Angestellter, Student, Beamter, Selbständig etc.)
  • Höhe der Selbstbeteiligung
  • gewünschte Leistungen im Krankenhaus
  • Höhe des Krankentagegeldes
  • Anzahl der zu versichernden Personen

Da der PKV-Vergleich unverbindlich und kostenfrei ist, können Berechnung und Tarifvergleich völlig anonym erfolgen. Persönliche Daten wie Name oder Anschrift können nicht gespeichert werden, zumal eine diesbezügliche Abfrage entfällt. Erst wenn Sie den Abschluss eines bestimmten Tarifs wünschen, sind nähere Angaben von Ihnen als Versicherungsnehmer erforderlich.

Leistungen und Vorteile der privaten Krankenversicherung im Vergleich

Der Preis ist sicherlich ein Aspekt, dem beim Wechsel innerhalb der privaten Krankenversicherung viel Berücksichtigung geschenkt wird. Schließlich möchte keiner für ein und dieselben Leistungen mehr als nötig bezahlen. Zusätzlich zu beachten ist die Leistungskomponente, zumal sich hierdurch Umfang und Qualität der medizinischen Versorgung entscheidet. Die wichtigsten Leistungen und zugleich Vorteile der PKV sind:

  • ambulante Leistungen (z.B. Maßnahmen zur Früherkennung von Krankheiten, Hausbesuche durch den Arzt bzw. Facharzt, Beratungen oder Aufwendungen für Untersuchungen)
  • stationäre Leistungen (z.B. Chefarztbehandlung, Ein-/ Zweibettzimmer, Rooming-In bei Kindern, freie Krankenhauswahl)
  • Zahnzusatzversicherung (z.B. Zahnprophylaxe sowie volle Kostenübernahme für Implantate, Brücken, Prothesen, Kronen oder Inlays
  • Krankentagegeld (zur Deckung des Einkommensausfalls aufgrund von Arbeitsunfähigkeit infolge von Unfall oder Krankheit)
  • Krankenzusatzversicherung für versicherungspflichtige Arbeitnehmer als Ergänzung zur GKV, etwa in Form einer ambulanten, stationären oder Zahnzusatzversicherung. Hinzu kommen Krankentagegeld- sowie Auslandsreisekrankenversicherung
  • Beitragsrückerstattung (Überschüsse werden überwiegend in einem Fonds gesammelt und im darauffolgenden Jahr ausbezahlt, sofern keine Leistungen beansprucht wurden).
  • kürze Wartezeiten: Kassenpatienten müssen länger beim Arztbesuch im Wartezimmer ausharren als Patienten, die privat krankenversichert sind. Dies ist nicht nur eine subjektive Empfindung, sondern wurde anhand von Untersuchungen belegt. Auch bei der Terminvergabe sind Kunden der privaten Krankenversicherung im Vorteil. Mit einer privat Krankenversicherung warten Sie im Durchschnitt sechs Tage weniger auf den nächsten Termin.

Private KV für mehr Zahnversorgung

In der gesetzlichen Krankenversicherung gilt die Vorgabe der „ausreichenden“ und „zweckmäßigen“ Behandlung. Dies muss aber nicht zwingend mit der besten Versorgung gleichzusetzen sein. Möchten Sie selbst bestimmen, welcher Leistungsumfang genügt, können Sie sich privat krankenversichern. Die PKV gibt ihnen die Möglichkeit der kompletten Erstattung der Zahnbehandlungskosten. Bei Auswahl eines private Krankenversicherung Tarifs sollte aber auf eine Zahnstaffel geachtet werden, die eine Leistungssteigerung nach Jahren ab Vertragsabschluss auf einen bestimmten Wert festlegt. Je nach private Krankenversicherung sind unterschiedliche Leistungen für Inlays als Zahnersatz oder für Kieferorthopädie vorgesehen, die es sich zu vergleichen lohnt.

Wann kann ich mich privat krankenversichern?

Der Wechsel in die private Krankenversicherung ist Ihnen möglich, wenn Sie in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht versicherungspflichtig, sondern versicherungsfrei sind. Dies gilt für nachfolgende Personengruppen:

  • Arbeitnehmer mit einem Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze (2017: 57.600 Euro)
  • Beamte sowie andere Menschen mit Anspruch auf Beihilfe
  • Selbständige sowie Freiberufler (hiervon können Landwirte, Publizisten sowie Künstler ausgenommen sein)
  • geringfügig Beschäftigte (Einkommen bis max. 450 Euro im Monat), z.B. Kinder, Hausfrauen/ -männer
  • Studenten, die mindestens 30 Jahre alt sind oder die sich von der Versicherungspflicht der GKV haben befreien lassen

Zu welchem Zeitpunkt ist ein Wechsel in die PKV möglich?

Als versicherungsfreie Person können Sie sofort in die private Krankenversicherung wechseln: Versicherungsfrei sind:

  • Studenten ab Beginn ihres Studiums
  • Menschen ohne Einkommen ab dem Wegfall des Einkommens
  • Beamte ab Erhalt der Beihilfe
  • Selbständige ab dem Zeitpunkt, zu dem sie überwiegend selbständig tätig sind

Selbstständige Menschen unterliegen genau wie Angestellte der Versicherungspflicht, wobei sie die Möglichkeit haben, zwischen einer privaten und einer gesetzlichen Krankenversicherung zu wählen. Um einen Tarif in der privaten Krankenversicherung wählen zu können, müssen Selbstständige Fragen hinsichtlich ihres Alters, des Geschlechts und des Gesundheitszustandes beantworten. Die Höhe des Beitrages richtet sich nach diesen Angaben und der Wahl des Tarifs selbst. Es gibt einen zusätzlichen Tarif, der vom Gesetzgeber eingeführt wurde. Der Basistarif verzichtet auf die Fragen nach Gesundheit, Geschlecht und Alter. Die Leistungen der privaten Krankenkassen orientieren sich hier an denen der gesetzlichen Kassen.

Folgende Regelungen gelten für Arbeitnehmer:

Wird der Arbeitgeber gewechselt oder ein neues Arbeitsverhältnis aufgenommen und vorausschauend für das kommende Jahr ein Jahresarbeitsentgelt oberhalb der Versicherungspflichtgrenze erwartet, sind Sie als Arbeitnehmer und Angestellter ab Beginn des Beschäftigungsverhältnisses versicherungsfrei. Dies kann jeder Tag im Jahr sein. Kommen Sie in den Genuss einer Gehaltserhöhung, die aller Voraussicht nach im kommenden Jahr zu einem Entgelt oberhalb der Versicherungspflichtgrenze führt, tritt die Versicherungsfreiheit zum nächsten 1. Januar ein. Eine weitere Bedingung ist zudem, dass das Arbeitsentgelt auch die Versicherungspflichtgrenze des beginnenden Jahres übersteigt. Selbst wenn das Gehalt zum 1. Januar 2017 in Kraft tritt, kommt ein Wechsel in die PKV frühestens zum 1. Januar 2018 für Sie in Frage.

Hinweis: Sofern Sie als Arbeitnehmer der GKV als freiwilliges Mitglied erhalten bleiben, sollten Sie für einen Wechsel in die PKV zwingend die Kündigungsfrist der GKV beachten. Diese beträgt zwei volle Monate zum Monatsende hin. Kündigen Sie die GKV am 25. April, können Sie sich ab dem 1. Juli privat versichern.

Günstige private Krankenversicherung für Selbständige, Studenten und Beamte vergleichen

Spezielle Tarife halten die Krankenversicherer oftmals für folgende Personengruppen bereit:

  • Selbständige: Für Selbständige bietet die PKV vor allem den Vorteil, im Krankheitsfall ab dem ersten Tag ein Tagegeld zu erhalten, das mit der Lohnfortzahlung von Angestellten vergleichbar ist. Auf diese Weise lässt sich ihre Arbeitskraft vorübergehend absichern. Die Höhe des Krankentagegeldes kann dabei entsprechend dem individuellen Bedarf festgelegt werden. Weil sich zudem der Beitrag in der PKV an Gesundheit und Alter orientiert, führen höhere Gewinne/Einnahmen nicht zu höheren Beiträgen. Zudem profitieren sie von einem flexiblen Versicherungsschutz und einer ausgezeichneten Gesundheitsversorgung.
  • Studenten: Aufgrund ihres relativ jungen Alters, können Studenten in der PKV zu einem äußerst günstigen Beitrag einsteigen - und dies bei vollen Leistungen. Ferner besteht keine Zuzahlungspflicht bei Medikamenten oder Behandlungen. Und sofern keine Leistungen beansprucht wurden, winkt am Ende des Jahres sogar einer Beitragsrückerstattung. Zu beachten ist, dass die Wahl der PKV für die restliche Studienzeit bindend ist. Da sich Preise, Leistungen und Service zwischen den Anbietern teils deutlich unterscheiden, ist eine private Krankenversicherung im Vergleich empfehlenswert. Dies gilt umso mehr, zumal einige Gesellschaften ein Höchstalter für ihre Studententarife vorsehen.
  • Beamte: Anstelle des Arbeitgeberzuschusses erhalten Beamte von ihrem Dienstherrn eine Beihilfe. In Abhängigkeit der familiären Situation beträgt diese zwischen 50 und 70 Prozent, für Kinder sind sogar 80 Prozent vorgesehen. Die Differenz müssen Beamte über die private Krankenversicherung abdecken. Art und Umfang bleibt diesen selbst überlassen.

    Fragen und Antworten

Was kostet mich eine günstige private Krankenversicherung im Vergleich?

Versicherungsmathematisch betrachtet, setzt sich der Beitrag in der PKV aus drei Bestandteilen zusammen. Den größten Teil macht der Risikoanteil aus, welcher der Finanzierung der Krankheitskosten dient. Kosten des Versicherungsunternehmens sowie etwaige Gewinnmargen werden über den Verwaltungskostenanteil gedeckt. Zuletzt kommt noch der Sparanteil hinzu, der dafür Sorge trägt, dass sich die Beitragssteigerungen im Alter im Rahmen halten. Prinzipiell kann gesagt werden, dass die Beitragshöhe in der PKV maßgeblich von Ihrem Alter und Gesundheitszustand sowie vom Leistungsumfang abhängt. In puncto Leistungsumfang bieten die Gesellschaften neben dem gesetzlich vorgeschriebenen Basistarif auch Standard-, Komfort- oder Top-Tarife an, die den Beitrag entsprechend beeinflussen. Keinen Unterschied machen die Gesellschaften zwischen Frauen und Männern, weshalb es sich grundsätzlich um sogenannte Unisex-Tarife handelt. Auf GELD.de gibt es die Privatversicherung bereits ab günstige 83,00 Euro im Monat (Stand: April 2017).

Private Krankenversicherung - kann die Versicherung nachträglich die Beiträge erhöhen?

Nicht zwangsläufig: Denn in der PKV werden im Kollektiv Alterungsrückstellungen gebildet, welche die erhöhten Krankenkosten im Alter ausgleichen sollen. Angesichts der stetig steigenden Ausgaben im Gesundheitssektor lassen sich die Versicherungsgesellschaften über ihre Versicherungsbedingungen jedoch die Möglichkeit offen, die Beiträge bei Bedarf anzupassen. Gerade in den letzten Jahren haben viele Versicherer pünktlich zum Jahresbeginn ihre Beiträge angehoben - teils in erheblichem Umfang. Gesetzliche Vorschriften zur Beitragsanpassung in der PKV sehen einen solchen Schritt erst dann vor, wenn sich die Versicherungsleistungen in einem Tarif nachweislich um nicht weniger als 10 Prozent erhöht haben. Abweichend hiervon liegt der Schwellenwert bei manchen Tarifen bereits bei 5 Prozent. Ob dies der Fall ist, wird von einem unabhängigen Treuhänder überprüft. Kommt es zu einer Beitragsanpassung, besteht grundsätzlich ein Sonderkündigungsrecht und die Möglichkeit zum Anbieterwechsel.

Ist die Familie automatisch in der PKV versichert?

Die Familie kann in der privaten Krankenversicherung nicht beitragsfrei mitversichert werden. Demnach sollten Sie für jeden Angehörigen einen eigenen, beitragspflichtigen Vertrag in der PKV abschließen. Sehr oft lohnt sich der Wechsel in die private Krankenversicherung dennoch, zumal Kinder aufgrund des niedrigen Einstiegsalters von besonders günstigen Beiträgen profitieren. Mit der Geburt oder Adoption eines Kindes kommt der Nachwuchs übrigens ebenfalls in die PKV, zumal eine Mitgliedschaft in der GKV nicht möglich ist.

Ist mit einem Arbeitgeberzuschuss zur PKV zu rechnen?

Ja, da sich der Arbeitgeber auch bei privat Versicherten Arbeitnehmern an den Kosten der Krankenversicherung zu beteiligen hat. Hierauf besteht ein rechtlicher Anspruch. Als Arbeitnehmer wird Ihnen durch den Versicherer ein Nachweis ausgestellt, der dem Arbeitgeber zu überreichen ist. Hierin sollten Beiträge, zuschussberechtigte Personen sowie Art der Vertragsleistungen angegeben sein. Den Arbeitgeberzuschuss gibt es übrigens auch für die Familienangehörigen und zwar in der Höhe, wie im Falle einer Pflichtversicherung in der GKV. Voraussetzung ist jedoch, dass die Familienmitglieder keiner selbständigen Tätigkeit nachgehen und kein Arbeitsentgelt von über 425 Euro erwirtschaften. Bei geringfügiger Beschäftigung liegt die Einkommensgrenze bei 450 Euro. Als Zuschuss gewährt der Arbeitgeber die Hälfte des Versicherungsbeitrags, für das Jahr 2017 jedoch höchstens 317,55 Euro.

Was muss ich bei Arbeitslosigkeit oder Geschäftsaufgabe beachten?

Als Bezieher von Arbeitslosengeld I sind Sie grundsätzlich in der GKV versicherungspflichtig. Sofern Sie jedoch bereits 55 Jahre bzw. älter sind oder in den letzten fünf Jahren vor Ihrer Arbeitslosigkeit nicht gesetzlich krankenversichert waren, können Sie sich von der Versicherungspflicht innerhalb der ersten 3 Monate befreien lassen. Wenn Sie hingegen als Selbständiger Ihr Gewerbe schließen muss, können Sie bis zu Aufnahme einer versicherungspflichtigen Tätigkeit in die beitragsfreie Familienversicherung Ihres GKV-versicherten Ehepartners wechseln.

Ist eine Selbstbeteiligung bzw. ein Selbstbehalt zwingend vorgesehen?

Hierbei handelt es sich um den Anteil, mit dem Sie sich an Ihren Krankheitskosten beteiligen. Ob und in welcher Höhe eine Selbstbeteiligung bzw. ein Selbstbehalt vorgesehen ist, hängt von der Wahl Ihre PKV-Tarifs ab. Zumeist kann zwischen unterschiedlichen Varianten gewählt werden. Die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung bringt den Vorteil mit sich, dass der Beitrag im Gegenzug sinkt. Höher als 5.000 Euro im Jahr darf diese für die stationäre und ambulante Behandlung aber nicht ausfallen. Auf dem Markt kann die Selbstbeteiligung als absoluter Betrag oder aber prozentual ausgestaltet sein. Ferner kann sich die Selbstbeteiligung auf den gesamten Vertrag, aber auch nur auf einzelne Leistungen beziehen.


Serviceleistungen auf GELD.de

Auf GELD.de wird Service großgeschrieben. Profitieren Sie von Ratgebern mit wertvollen Tipps für den Alltag, einem Lexikon mit ausführlichen Erklärungen von Begrifflichkeiten rund um die Versicherungswelt sowie unsere telefonische Beratung für Fragen zu einzelnen Angeboten und zum Versicherungswechsel.

Mehr zur privaten Krankenversicherung in unseren FAQ und allgemeinen Informationen