Gaspreise

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Gaspreise vergleichen in 2017

Gefühlt werden die aktuellen Gaspreise immer teurer. Dabei hatte sich der Gesetzgeber mit der Energierechtsnovelle und der damit verbundenen Liberalisierung des Gasmarktes im Jahr 2006 einen positiven Effekt auf die Gaspreise erhofft. Schließlich sollte der zunehmende Wettbewerb durch den Wegfall der Marktzugangsbarrieren einen Preiskampf ganz im Sinne der Verbraucher auslösen. Die anfangs für Kunden erfreuliche Gaspreisentwicklung geriet allerdings nach einigen Jahren ins Stocken. Zurückzuführen ist dies nicht zuletzt darauf, dass die Gasversorger die gesunkenen Einkaufspreise teils nicht an ihre Kunden weitergeben. Mit einem Gaspreise Vergleich können Sie sich allerdings vor einem hohen Gaspreis schützen.

Deutliche Unterschiede beim Gaspreis

Die Preisspanne zwischen den teuren und günstigen Angeboten ist beträchtlich. Nicht selten beträgt diese für ein bestimmtes PLZ-Gebiet mehrere hundert Euro. Während Sie vielleicht noch vom Grundversorger abhängig sind, heizt Ihr Nachbar sein Zuhause schon zu einem deutlich günstigeren Gaspreis. Die Suche nach einem preiswerten Tarif muss dabei gar nicht kompliziert sein. Mit dem Gaspreis-Vergleich auf GELD.de finden Sie im Handumdrehen ein günstigeres Angebot. Hier lassen sich mit wenigen Angaben alle Gastarife anzeigen, die für Ihre Anschrift verfügbar sind.

Gaspreisentwicklung der letzten Jahre

Die Abkehr von der Ölpreisbindung im Jahr 2010 führte zu einer Belebung des Wettbewerbs und in der Folge zu sinkenden Gaspreisen. Zuletzt vergünstigte sich der Erdgaspreis in den Jahren 2015 und 2016 geringfügig. Verbraucherschützer sowie Marktexperten hatten allerdings auf noch deutlichere Preissenkungen gesetzt. Bei bundesweit mehr als 900 Gasanbietern beschränkte sich der Preisnachlass lediglich auf rund ein Zehntel des Marktes.

Die äußerst überschaubaren Preissenkungen sind darauf zurückzuführen, dass die Energieversorger, welche ihr Gas teilweise zu wirklichen Dumpingpreisen beziehen, ihre Kosteneinsparungen nicht an ihre Kunden weiterreichen. Hinzu kommt, dass sich nicht wenige Unternehmen trotz des Wegfalls der Ölpreisbindung nach wie vor darauf beziehen. Weil die Einsparungen bei den Einkaufpreisen am Großmarkt kaum an die Verbraucher weitergegeben werden, bezahlten Gaskunden einer Studie des Hamburger Forschungsbüros EnergyComment zufolge ungefähr 10 Prozent zu viel für ihr Gas.

Gaspreis und seine Bestandteile

Der Gaspreis setzt sich aus folgenden Kostenbestandteilen zusammen:

  • Kosten für die Gasbeschaffung, den Vertrieb sowie Gewinnmarge (50,5 Prozent)
  • Steuern: Umsatz- und Gassteuer (24,4 Prozent)
  • Nettonetzentgelt: Gebühr, die jeder Gasversorger an den Netzbetreiber entrichten muss (21,8 Prozent)
  • Messung, Messstellenbetrieb sowie Abrechnung: Gebühr für Inkasso, Ablesung sowie für die Kosten der technisch erforderlichen Mess- und Steuereinrichtung (2 Prozent)
  • Konzessionsabgabe: Hiermit erkaufen sich Gasnetzbetreiber das Recht, die Energieversorgungsleitungen nutzen zu dürfen (1,3 Prozent)

Bei der Berechnung des Gaspreises unterscheiden die Gasversorger zwischen Grundpreis und Arbeitspreis. Der Grundpreis stellt eine monatliche, pauschale Grundgebühr dar, die Sie losgelöst vom Verbrauch zu entrichten haben. Diese deckt die oben genannten Kosten ab. Die Höhe des Arbeitspreises ist hingegen variabel und richtet sich nach Ihrem Gasverbrauch.

Gaspreis = Grundgebühr + Arbeitspreis

Gaspreis in kWh oder m³?

Der Gaszähler – meist im Keller des Hauses zu finden – gibt die verbrauchte Menge an Gas in Kubikmetern (m³), nicht die Kilowattstunden (kWh) an. Ermitteln lassen sich die kWh, indem die Kubikmeter-Anzahl mit der sogenannten Zustandszahl (Z-Zahl) sowie dem Brennwert des Gases multipliziert wird. Der Brennwert beschreibt die Wärmemenge, welche bei der Gasverbrennung freigesetzt wird. Die Zustandszahl steht dagegen für die Gaseigenschaften, etwa Gasdruck und Temperatur. Üblicherweise sind auf Ihrer Gasabrechnung sowohl Kubikmeter wie auch kWh vermerkt. Der Gaspreis (Arbeitspreis) ist allerdings meist ausschließlich in Euro/Eurocent je kWh angegeben und nur selten in m3. Dessen Höhe ist im Gegensatz zur Grundgebühr vom Verbrauch abhängig.

Aktuelle Gaspreise vergleichen und sparen

Ein Blick auf den Gaspreis verrät, dass Grundpreis sowie Arbeitspreis zwischen den Gastarifen je nach Angebot teils deutlich abweichen. Was nach wenigen Cents im Monat aussieht, schlägt sich multipliziert mit dem jeweiligen Jahresverbrauch in der Rechnung in einem hohen Euro-Betrag nieder. Obwohl zahlreiche Versorger ihre eingesparten Einkaufskosten nicht an den Verbraucher weitergeben, erhöhen sie pünktlich zum Jahresbeginn ihre Preise. Das müssen Sie als mündiger Verbraucher allerdings nicht hinnehmen! Denn im Falle einer Anhebung des Gaspreises steht Ihnen per Gesetz ein Sonderkündigungsrecht zu. Dieses können Sie sogleich nach der Mitteilung über die Preisanhebung ausüben und so den Gasanbieter vor Ablauf der Vertragslaufzeit wechseln.

Mit dem unverbindlichen und kostenfreien Gaspreis Vergleich auf GELD.de sparen Sie Zeit und Geld. Einfach PLZ sowie Wohnfläche oder Jahresverbrauch eingeben, schon werden Ihnen alle passenden Gastarife angezeigt. Auf Wunsch können Sie die Auswahl auf solche Tarife beschränken, die auf Ökogas, kurze Vertragslaufzeiten, Preisgarantie oder Wechselbonus setzen. Haben Sie sich für einen Tarif entschieden, können Sie diesen online auswählen und sich entspannt zurücklehnen. Denn die Wechselmodalitäten übernimmt der neue Anbieter für Sie. Freuen Sie sich auf eine satte Ersparnis!