Das Gesundheitswesen in Deutschland hat sich
bereits verändert, und es verändert sich noch weiter.
In gut elf Monaten verschwindet einer der zentralen
Bausteine des deutschen Gesundheitssystems: Krankenkassen
konkurrieren nicht länger mit Hilfe mehr oder weniger
attraktiver Beitragssätze um die Gunst von Arbeitern und
Angestellten. Ab 2009 ist es damit vorbei, es folgt der
Einheitsbeitrag.
Bis dahin gibt es für die 72
Millionen gesetzlich Versicherten noch einiges zu tun. Denn der
Wechsel der Kasse lohnt sich in diesem Jahr insbesondere, da die
Unterschiede in den Beitragssätzen größer nicht sein könnten. So
verlangt unter allen geöffneten Anbietern die
Innungskrankenkasse (IKK) Sachsen nur 11,8 Prozent, die City
Betriebskrankenkasse (BKK) aber 16 Prozent. Der obligatorische
Arbeitnehmerzuschlag von 0,9 Prozentpunkten für alle Kassen
kommt noch jeweils hinzu. Bei den Sachsen zahlt ein Angestellter
so pro Monat maximal 244,80 Euro für seinen Gesundheits-Schutz,
bei der teuren Betriebskrankenkasse dagegen 320,40 Euro.
Selbst ein Beitragsunterschied
von einem Prozentpunkt macht sich deutlich im Geldbeutel
bemerkbar: Verlangt eine Kasse 14 Prozent, zahlt der Versicherte
aufs Jahr gerechnet bis zu 216 Euro mehr für seinen
Gesundheitsschutz als bei einem Anbieter mit 13 Prozent
Beitragssatz. Ein Wechsel geht schnell und einfach. Wer noch im
Februar seiner Kasse kündigt, kann schon Anfang Mai bei einer
anderen versichert sein und sparen.
Auch gilt es, sich 2008 eine
ideale Ausgangsbasis für 2009 zu schaffen. Nur weil im nächsten
Jahr der Einheitsbeitrag droht, heißt das nicht, dass alle
Versicherten gleich viel zahlen werden.
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