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Lebensversicherungs-Zweitmarkt

Unter Lebensversicherungs-Zweitmarkt wird der Markt verstanden, wo Ansprüche aus Lebensversicherungen gehandelt werden. Der Marktführer im Lebensversicherungs-Zweitmarkt ist in Deutschland die Cash Life AG, die seit 1999 Ansprüche handelt und mit mehr als 16.000 Versicherungsvermittlern sowie Banken und Steuerberatern zusammenarbeitet. Die Ansprüche bestehen während der Vertragslaufzeit weiter, da es sich um nicht gekündigte sondern um aufgekaufte Versicherungspolicen handelt, die weiter geführt werden. 2007 wurden in Deutschland Policen aus Lebensversicherungen in einer Größenordnung von etwa 1,4 Milliarden Euro nicht vorzeitig gekündigt, sondern von Unternehmen im Lebensversicherungs-Zweitmarkt aufgekauft. Da fast die Hälfte der Lebensversicherungspolicen gekündigt wird, bieten viele Versicherungsunternehmen den Policen-Verkauf als Mittel zur Abwendung einer Stornierung an. Niedrigere Stornoquote und Kostenvorteile sind einige der Vorteile, die der Lebensversicherungs-Zweitmarkt den Versicherungen bietet. Es wird kein Rückkaufswert an den Versicherten ausgezahlt. Es handelt sich um die Vergütung eines Anspruchs aus der Versicherung durch einen Dritten. In der Regel ist diese Vergütung höher als der Rückkaufswert.