Versicherungstechnische Rückstellung

Versicherungstechnische Rückstellungen sind ein Posten in der Bilanz von Versicherungsunternehmen. Sie bezeichnen die Schulden, die das Unternehmen aus Versicherungsverträgen entsprechend einer handelsrechtlichen Bewertung hat. Versicherungstechnische Rückstellungen müssen in der Bilanz deshalb gesondert ausgewiesen werden, weil sie zur Sicherstellung der dauerhaften Verpflichtungen aus den Versicherungsverträgen erforderlich sind. Sie sind also sowohl gedacht für die künftig zu erbringenden Versicherungsleistungen als auch zur Auszahlung der Überschussbeteiligung, auf die die Versicherten Anspruch haben. Darüber hinaus werden aus den Rückstellungen die verwaltungstechnischen Kosten gedeckt, die für die Verwaltung der Versicherungsverträge anfallen, insbesondere dann, wenn diese Kosten bereits vom Versicherungsnehmer erbracht worden sind. Aufgrund dieser ausgewiesenen Rückstellungen wird entschieden, wie viel Sicherungsvermögen aus Kapitalanlagen und wie viel Eigenmittel ein Versicherungskonzern haben muss. Berücksichtigt werden müssen hier aus Sicht der Bilanztheorie nicht nur die Rückstellungen an sich, sondern auch Rechnungsabgrenzungsposten und Verbindlichkeiten gegenüber den Versicherten. Der gesamte Komplex der Rückstellungen umfasst den überwiegenden Teil der passiven Bilanz eines Versicherungsunternehmens.

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