Schadstoffklasse

Die Schadstoffklasse drückt bei einem Kraftfahrzeug den jeweiligen Abgaswert aus, der in Gruppen eingeteilt ist. Viele Kriterien bestimmen darüber, welcher Klasse ein Auto oder ein Motorrad zugeteilt wird. Diese bestimmt unter anderem auch die steuerliche Einordnung von Kraftfahrzeugen. Im Fahrzeugschein befindet sich die Klassifizierung des Fahrzeuges in speziellen Schlüsselnummern. Die Schadstoffklasse eines Kraftfahrzeugs unterliegt besonderen Richtlinien, die Hersteller in der EU verpflichtet, spezielle Abgasnormen nicht zu überschreiten. Ein Großteil der Fahrzeuge ist heute mit Katalysatoren ausgestattet, um die Schadstoff-Emission zu reduzieren. Als günstigste Schadstoffklasse gilt aktuell die Euronorm 4. Die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Feinstaubverordnung orientiert sich an dieser Klassifizierung, die auf die Vergabe von Feinstaubplaketten ausgerichtet ist. In vielen Städten gelten Umweltzonen, die nur mit bestimmten Plaketten gefahren werden dürfen, um die Feinstaubemission zu reduzieren. Durch ein gezieltes Nachrüsten, insbesondere bei Dieselfahrzeugen, lassen sich die Werte deutlich verbessern und führen auch bei der KFZ-Steuer zu einer finanziellen Entlastung, während die KFZ-Versicherung davon unberührt bleibt.

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