Abschlusskosten bei Versicherungen

Abschlusskosten bei Versicherungen dienen der Deckung der Betriebskosten des Versicherers. Wie der Begriff bereits andeutet, werden sie beim Abschluss eines Versicherungsvertrags fällig. Enthalten sind darin verschiedene Kostenbestandteile wie u. a. eine Abschlussprovision für den Versicherungsmakler oder Kosten für Außendienst, Werbung, Sach- und Antragsbearbeitung sowie Antrags- und Risikoprüfung. Unterscheiden muss man bei den Abschlusskosten bei Versicherungen zwischen kapitalbildenden Verträgen und reinen Risikoversicherungen. Bei einer Risikoabsicherung, beispielsweise einer Haftpflicht- oder Risikolebensversicherung, werden die Kosten bereits in die Beitragshöhe mit einberechnet. Die Prämie setzt sich sozusagen aus einem Risikobeitrag zur Absicherung des versicherten Risikos und einem Kostenteil zusammen. Bei Altersvorsorgeverträgen, zum Beispiel einer kapitalbildenden Lebensversicherung oder einer privaten Rente, wird dagegen Kapital angespart, das nach Ablauf der vereinbarten Vertragsdauer ausgezahlt wird. Hier besteht der Beitrag aus einem Sparanteil zur Kapitalbildung und einem Risikoanteil, weil gleichzeitig auch der Todesfall finanziell abgesichert wird. Die Abschlusskosten müssen hier über einen Zeitraum von zehn Jahren verteilt werden.

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