Wenn die Funken fliegen

Endlich klettern die Temperaturen über die 20 Grad Marke. Das nutzen viele deutsche Haushalte um die gemeinsame Mahlzeit nach draußen zu verlegen. Die Grillsaison hat begonnen. Und gegrillt wird, wie es sich gehört, mit Holzkohle oder Briketts. Aber offenes Feuer birgt Gefahren. Ein kurzer Windstoß und die Funken fliegen. Wenn dann ein Feuer ausbricht und großen Schaden anrichtet, ist es gut, einen Feuerlöscher zur Hand und eine Private Haftpflichtversicherung abgeschlossen zu haben.

Kommt die Sonne raus und steigen die Temperaturen, beginnt die Grillsaison. Vor allem am Wochenende treffen sich die Deutschen zum Essen gern draußen - Würstchen, Steaks und Folienkartoffeln stehen dabei hoch im Kurs. Und gegrillt wird, wie es sich gehört, mit Holzkohle oder Briketts. Doch so stimmungsvoll das offene Feuer ist, es birgt Gefahren - insbesondere, wenn Kinder dabei sind: Eine kurzer Moment der Unachtsamkeit kann schnell zu schweren Verletzungen oder Sachschäden führen. Für die finanzielle Absicherung in solchen Fällen, sind private Haftpflicht- und Unfallversicherungen von großer Bedeutung.

Nach Expertenschätzung verletzen sich in Deutschland jährlich rund 4.000 Menschen bei Grillunfällen – etwa 500 davon schwer. Dabei ist nicht nur das eigene Verletzungsrisiko hoch, schnell kann der Grillmeister auch anderen Personen Schaden zufügen. Von dem Verursacher wird dann unter Umständen ein hohes Schmerzensgeld verlangt. Gut, wenn er eine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat, denn sie gewährt im Unglücksfall Versicherungsschutz. Mit einem Familientarif besteht Versicherungsschutz auch für die Kinder und den Ehepartner. Das gilt übrigens nicht nur bei Verletzungen. Verursachen Sohn oder Tochter beispielsweise einen Brand auf der Terrasse des Nachbarn, ist das über die Versicherung abgedeckt.

Aber was, wenn man selbst geschädigt wurde, jedoch der Verursacher nicht haftpflichtversichert ist? In diesem Fall greift die so genannte Forderungsausfallversicherung, die in der Haftpflichtversicherung eingeschlossen sein sollte: Wer diesen Schutz hat, geht auch als Geschädigter nicht leer aus.

Tipps für sicheres Grillen

  • Kinder sollten genügend Abstand zum Grill halten und nicht unbeaufsichtigt in die Nähe kommen.
  • Der Grill sollte stabil sein und das Material darf nicht zu heiß werden. Anhaltspunkt beim Kauf : DIN-Siegel oder GS-Prüfzeichen.
  • Als Standort sollte ein fester und nicht entflammbarer Untergrund gewählt werden - z. B. die Terrasse oder ein ebenes Stück Rasen. Weder eine Markise noch ein Sonnenschirm sollte sich über dem Grill befinden, sonst besteht Brandgefahr.
  • Zum Anzünden niemals Benzin oder Spiritus verwenden, denn diese sind hochentzündlich. Sicherheits-Grillanzünder lösen keine Stichflammen aus und wirken sich auch nicht auf den Geschmack des Grillguts aus.
  • Herabtropfendes Öl fängt schnell Feuer. Das lässt sich durch Grillschalen vermeiden. Auch ist es sinnvoll, Grillschürze und -handschuhe zu tragen.
  • Die noch heißen Kohlen mit Sand löschen und erst nach dem endgültigen Erkalten in den Abfall werfen. Kohle nie zum Abkühlen ins Beet kippen: Kinder könnten hineintreten oder danach greifen und sich verbrennen.

Geld.de Tipp: Grillen ist Freizeitvergnügen

Grillen ist Freizeitvergnügen - darum kommt bei einem Unfall die gesetzliche Unfallversicherung auch nicht für die finanziellen Folgen auf. Dagegen schützt die private Unfallversicherung rund um die Uhr und überall auf der Welt - also auch beim Grillfest.

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