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Sterbetafel

Die Sterbetafel ist eine statistische Erhebung, in der Erfahrungswerte der Vergangenheit verarbeitet und Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung der Bevölkerungsanteile getroffen werden. In der Regel wird hierbei zwischen den Geschlechtern unterschieden. Bei einer Sterbetafel wird nicht nur der Anteil des Erlebens beziehungsweise Sterbens in Abhängigkeit vom Alter sondern auch vom Geburtsjahr betrachtet. Dadurch findet der Generationenwechsel sowie die gestiegene Lebenserwartung Beachtung. Grundlage für eine Sterbetafel bildet ein fiktives Kollektiv. Durch eine aufwendige Berechnung wird ermittelt, wie viele Personen nach Ablauf einer gewissen Zeit noch leben beziehungsweise bereits verstorben sind. Die Sterbetafel bildet die Grundlage vieler Versicherungskalkulationen im privaten, aber auch im staatlichen Sektor. Beispiele hierfür sind die gesetzlichen und privaten Rentenversicherungen sowie die Risikolebensversicherung. Sterbetafeln werden von verschiedenen Gesellschaften erstellt, auf Grundlage der versicherten Leistungen werden die Ergebnisse durch eine vorsichtige Kalkulation angepasst. Bei einer Berechnung für die Rentenzahlung wird der Anteil der Todesfälle gemindert, umgekehrt bei einer Risikoversicherung erhöht.