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Konjunktur Rente

Konjunktur und Rente bedingen sich und schließen sich doch auch gegenseitig aus. Die Konjunktur kann Rente meist erhöhen, wenn dies mit einer Geldanlage in die Altersvorsorge verbunden ist. Dieses für das Alter zurückgelegte Geld fehlt gleichzeitig beim Konsum, und das schwächt eine Konjunktur. Es kann davon ausgegangen werden, dass die zusätzlichen Sparanstrengungen der Bürger, insbesondere ausgelöst durch die staatliche Förderung, Wirtschaftswachstum kosten. Anlageformen wie die Riester-Rente belasten private Haushalte bei der Altersvorsorge unter dem Strich höher. Ebenso ist von einem höheren Risiko als bei der umlagefinanzierten gesetzlichen Rente auszugehen. Ob die private Altersvorsorge ständig mit höheren Renditen aufwarten kann, gilt als ebenso unsicher. Konjunktur könnte Rente gemeinhin positiv beeinflussen, wenn die Rentner an einer Entlastung beteiligt würden, da durch erhöhte Mehrwertsteuer und Krankenkassenbeiträge ein extremer Kaufkraftverlust eingetreten ist. Da dies nicht nur den Arbeitnehmern (Senkung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge) gegenüber ungerecht ist, kann die Vielzahl der Rentner eine Konjunktur besonders ankurbeln und stützen.