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Belegschaftsaktie Vorsorge

Die Belegschaftsaktie wird als ein Mittel der Vermögensbildung und der Kapitalbeteiligung der Arbeitnehmer am Unternehmen eingesetzt. Der Mitarbeiter eines Unternehmens kauft Aktien desselben zu einem Vorzugspreis. Es wird oft ein Rabatt auf den aktuellen Börsenkurs der Aktien gegeben, wenn der Mitarbeiter diese als Belegschaftsaktie kauft. Dabei ist einer Kombination von Belegschaftsaktie und Vorsorge Positives und Negatives abzugewinnen. Die Belegschaftsaktie beteiligt den Beschäftigten sowohl an den Gewinnen wie auch den Verlusten. Solange das Unternehmen mit Gewinn arbeitet, wird sich ein steigender Aktienkurs in der Regel vorteilhaft für eine Belegschaftsaktie als Vorsorge auswirken. Wenn das Unternehmen selbst- oder auch unverschuldet von Verlusten getroffen wird, im schlimmsten Fall Konkurs anmelden muss, dann verliert der Arbeitnehmer sein für die Altersversorgung vorgesehenes Kapital teilweise oder auch vollständig. Die Belegschaftsaktie zur Vorsorge erfreut sich großer Beliebtheit bei Unternehmen, die eine direkte Lohnerhöhung auch aus Steuer- und Abgabegründen vermeiden möchten, und deshalb eine Betriebsbeteiligung in Form von Aktienkapital anbieten.