Wedeln im Ausland: Diese Versicherungen sind wichtig!

Sonne, Spaß und Pulverschnee - das ist Winterurlaub. Doch die richtige Versicherung gehört dabei ins Gepäck.

Tausende verunglücken jährlich auf den Skipisten. Wer die Hänge in unseren Nachbarländern hinab "wedelt", sollte als gesetzlich Krankenversicherter eine private Auslandskrankenversicherung im Gepäck haben. Zwar zahlt in den meisten Nachbarländern bei Erkrankung auch die gesetzliche Krankenversicherung (dafür gibt es eigens Bescheinigungen bei der jeweiligen Kasse) - aber nur die Sätze, die die Kasse auch in Deutschland erstattet hätte. Und zudem fallen in den Bergen oft hohe Transportkosten (Hubschrauber!) an - vielleicht sogar bis in die Heimat. Viele Ärzte, vor allem in Österreich, behandeln außerdem nur auf Privatrechnung, die die gesetzliche Krankenkasse auf keinen Fall voll erstattet.

Weil ein Unfall auf der Piste schnell geschehen kann, sollte sich der Urlauber überlegen, ob er zwei weitere Versicherungen ins Gepäck nimmt: Die private Haftpflicht, die den unschuldigen Unfallgegner entschädigt (vor allem dann, wenn bei größeren Gesundheitsschäden der Verursacher selbst kein Vermögen hat), und die private Unfallversicherung, die dies beim Unfallverursacher selbst tut.