Wer braucht eine Unfallversicherung

Die gesetzliche Unfallversicherung bietet auf keinen Fall einen ausreichenden Schutz, denn sie gilt nur für Arbeitsunfälle und auf dem Weg zur und von der Arbeit. Im Kindergarten, in der Schule und Universität sind Kinder und junge Menschen geschützt – sowie auf den Hin- und Rückwegen. Jedoch passieren ca. 60 % aller Unfälle im Haushalt und in der Freizeit. Eine private Unfallversicherung ist deshalb gerade für Kinder, Auszubildende sowie alle die im Haushalt arbeiten zu empfehlen.

Allerdings ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung für alle Erwerbstätigen viel wichtiger. Eine Unfallversicherung kann die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht ersetzen, denn in ca. 90 % aller Fälle werden Sie durch eine Krankheit berufsunfähig und nicht aufgrund eines Unfalls. Trotzdem erhalten bei weitem nicht alle die Möglichkeit eine bezahlbare Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen, die sie bräuchten. In der Regel bekommen ältere Menschen oder Menschen, die bereits eine Erkrankung haben, überhaupt kein sinnvolles Angebot mehr für eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Diese können einen Teil des Invaliditätsrisikos über eine Unfallversicherung absichern.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ersetzt allerdings auch nicht eine Unfallversicherung. Beispielsweise ist eine kaufmännische Angestellte, die durch einen Unfall ein Bein verliert, nicht berufsunfähig. Eine Unfallversicherung würde in diesem Fall die Kosten übernehmen, um z. B. das Auto umrüsten zu lassen oder eine Haushaltshilfe zu engagieren.

Wer es sich leisten kann, sollte auf jeden Falle eine Unfallversicherung UND eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen.

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