Typenklassen

Die sogenannten Typenklassen sind im Zuge der Kfz-Versicherung von Bedeutung, wenn es um die Festsetzung des Versicherungsbeitrages geht. Jedes der etwa 15.000 verschiedenen Fahrzeuge in Deutschland wird grundsätzlich einer bestimmten Typklasse zugeordnet. Die jeweiligen Fahrzeuge werden in der Autohaftpflichtversicherung 16 und in der Kaskoversicherung 24 bzw. 25 verschiedene Klassen zugeordnet. Die Typenklassen sind dabei für alle Versicherer gleichermaßen verbindlich. Die jeweiligen Indexwerte der Fahrzeuge, die zur Eingruppierung in die jeweiligen Typklassen führen, werden jährlich von einem Treuhänder ermittelt. Die Einstufung in die verschiedenen Klassen sagt also etwas darüber aus, wie häufig sich im Jahresverlauf beim jeweiligen Pkw-Modell ein Versicherungsschaden ereignet hat. Ist ein bestimmtes Fahrzeugmodell zum Beispiel überdurchschnittlich häufig in Schadensfälle verwickelt, so wird es in eine ungünstigere Typenklasse eingruppiert. Für den Versicherten hat das zur Folge, dass er einen höheren Beitrag zahlen muss als für ein Fahrzeug, das sich in einer günstigeren Einstufung befindet.

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