Forderungsausfall

Ein Forderungsausfall kann Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten bringen. Der Begriff sagt, dass eine berechtigte Forderung vom Leistungsempfänger nicht beglichen wird. Dieser Ausfall verursacht neben den Kosten der tatsächlich in Rechnung gesetzten Leistung oder Lieferung weitere Kosten. Mahnungen, gerichtliche Mahnverfahren und Vollstreckungen müssen zunächst vom Gläubiger vorfinanziert werden. Zeigt es sich, dass auch mit einem vollstreckbaren Titel der Forderungsausfall nicht beseitigt werden kann, entstehen durch die Gesamtkosten des Verfahrens zusätzliche Belastungen. Unternehmer haben die Möglichkeit, sich gegen einen Forderungsausfall zu versichern. Die Versicherungsprämie der Forderungsausfallversicherung richtet sich dabei nach unterschiedlichen Kriterien. In einem Fragebogen zur Unternehmensbewertung müssen unter anderem folgende Angaben gemacht werden:

  • Die Größe des Unternehmens
  • Der Bruttoumsatz des Vorjahres
  • Die Höhe der entstanden Ausfälle im Vorjahr

Die Forderungsausfallversicherung ersetzt dem Unternehmer in der Regel bis zu 90 % des entstandenen Ausfalls. Außerdem hat er die Möglichkeit, den Service einer Bonitätsprüfung von Neukunden in Anspruch zu nehmen, um das Ausfallrisiko zu minimieren.