Airbag

Der Airbag (Luftsack) ist ein System zum Insassenschutz. Er stellt einen Ballon dar, der mit Hilfe von Gas unter bestimmten Umständen blitzartig aufgeblasen wird. Das Gas wird dabei nach einer kontrollierten Explosion in den Luftsack geleitet. Der Airbag ist derart konstruiert, dass er den Kopf und Oberkörper eines Insassen relativ weich auffangen kann. Mit diesem Insassenschutzsystem wird der Aufprall auf harte Teile des Fahrzeugs vermieden beziehungsweise verringert. Den ersten Airbag entwickelten die Ingenieure von Mercedes-Benz 1967. Ab dem Jahr 1981 fand man ihn in der S-Klasse im Rahmen der verfügbaren Sonderausstattung. Das Insassenschutzsystem wurde seitdem weiterentwickelt, sodass es heute Zwei-Stufen-Systeme gibt, die mittels Sensoren feststellen, wie schwer ein Unfall ist und wie stark dieser Luftsack letztlich aufgeblasen werden soll. Mittlerweile werden die Fahrzeuge mit Fahrerairbag und Beifahrerairbag sowie weiteren Seitenairbagsystemen in Verbindung mit einem Gurt und Gurtstraffer ausgerüstet. Das Airbagsystem verringert nachweislich die Zahl der tödlichen Unfälle bei einem Frontalunfall um 25 Prozent.

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