Versorgungslücke im Alter noch immer unterschätzt

Laut der aktuellen Frühjahrs- und Sommerstudie 2007 der Finanzberatungsgesellschaft Plansecur unterschätzt nach Ansicht von Finanzexperten die Mehrzahl der Verbraucher ihre persönliche Versorgungslücke im Alter. Gemäß Studie vertreten 95 Prozent der Fachleute die Meinung, den Deutschen sei nicht bewusst, dass es eine relativ hohe Differenz zwischen ihren Einkünften im aktiven Erwerbsleben und ihren Einkünften im Ruhestand gibt.

Nicht ein Teilnehmer widersprach dieser These vollends. Trotz öffentlicher Aufrufe zur privaten Vorsorge, unter anderem 2005 im Alterssicherungsbericht der Bundesregierung, gab es im Vergleich zur 2005er-Frühjahrsstudie keine Änderungen. Schon vor zwei Jahren waren mehr als 90 Prozent der Experten der Meinung, dass die Verbraucher ihre persönliche Versorgungslücke im Alter unterschätzen. Eine besondere Bedeutung erhält diese Tatsache dadurch, dass mehr als drei Viertel der Finanzfachleute denkt, dass sich die gesetzliche Rentenversicherung in Deutschland nicht mehr stabilisieren wird.

"Der entscheidende Punkt ist, dass der Lebensstandard vieler Menschen beim Übergang vom Arbeitsleben zum Ruhestand deutlich sinkt, wenn sie nicht rechtzeitig und richtig vorgesorgt haben. Deshalb können wir die Verbraucher nur auffordern, sich möglichst frühzeitig fachkundig beraten zu lassen", so Plansecur-Geschäftsführer Johannes Sczepan.