Riester wird noch attraktiver

Wer regelmäßig jeden Monat etwas für den Lebensabend zurücklegt, erhält einen Bonus - so lautet das Grundprinzip der staatlich geförderten Riester-Rente. Mit Start des neuen Jahres steigen die Zulagen für viele Sparer wiederholt.

Neueinsteiger müssen sich überlegen, wie sie «riestern». Denn die Entscheidung für Riester ist der erste Schritt, die Auswahl eines Produkts der zweite. Die eigene Risikofreudigkeit und die Anlagedauer sind dabei wichtig. Verluste müssen Sparer zwar bei keinem Riester-Produkt befürchten, wenn sie bis zum Renteneintritt durchhalten. Jedoch schwankt die Rendite von Anbieter zu Anbieter. Seit Einführung der Riester-Rente im Jahr 2002 ist die Förderung Jahr für Jahr gestiegen. Der Staat gewährt zum einen Steuervergünstigungen über den Sonderausgabenabzug. Mit Wirkung vom 1. Januar 2008 steigt die Riester-Förderung auf ihren bisher höchsten Wert. Die Grundzulage beträgt 154 Euro - vorher waren es 114 Euro -, Ehepaare erhalten 308 Euro, also das Doppelte.

Für jedes vor 2008 geborene Kind gibt es 185 Euro dazu - vorher wurden 138 Euro pro Jahr und Kind gezahlt. Für Nachwuchs, der vom 1. Januar an geboren wird, beläuft sich die Kinderzulage auf 300 Euro. «Eine ohnehin schon empfehlenswerte Altersvorsorge-Variante wird für junge Eltern damit noch attraktiver», resümiert Michael Hauer, Geschäftsführer des privaten Instituts für Vorsorge und Finanzplanung (IVF) in Altenstadt (Bayern).