Rettungsboot für Ihre Ersparnisse

Wer jetzt sein Geld einfach auf dem Girokonto parkt, verliert Tag für Tag mehr. Um der Teuerungsrate ein kleines Schnippchen zu schlagen, sollten sich Anleger regelmäßig um die besten Konditionen bemühen. Neben Tagesgeldkonten und Festgeldangeboten sind vor allem auch geförderte Rentenprogramme wie die Riester-Rente clevere Alternativen.

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Die Inflation nicht nur ausgleichen
Weltweit steigen die Preise für Nahrungsmittel und Öl drastisch an und das bekommt man auch in Deutschland und Europa zu spüren. Vor kurzem hat die EU-Kommission ihre Inflationsprognose für die Euro-Zone 2008 um gut einen halben Prozentpunkt auf 3,2 Prozent angehoben. Allerdings wird nicht nur bei den täglichen Ausgaben die Teuerung deutlich, die Inflation frisst auch Ersparnisse auf. Obendrein erzeugt die Finanzkrise bei Anlegern zunehmend ein Gefühl der Unsicherheit. Wer jetzt sein Geld einfach auf dem Girokonto parkt, verliert Tag für Tag mehr: „Für meine gesparten 100 Euro bekomme ich heute entsprechend weniger als vor einem Jahr“, erklärt Peter Lischke von der Verbraucherzentrale Berlin. Im März kletterte die jährliche Teuerungsrate auf 3,1 Prozent. Obschon sich die Teuerung, wie es scheint, im April etwas abgeschwächt hat, gab es dennoch seit den 90er Jahren nicht mehr so hohe Werte. Wer also sein Geld auf einem Sparbuch mit etwa zwei Prozent Zinsen angelegt hat, erleidet bei einer Inflationsrate von drei Prozent im Jahr einen Wertverlust von einem Prozent.

Tagesgeld statt Giro
Um einer hohen Inflationsrate entgegen zu wirken, sollten sich Anleger regelmäßig um die besten Konditionen bemühen: Neben dem Girokonto sollte man sich ein Tagesgeldkonto zulegen. „Das bringt zur Zeit bei guten Anbietern um die vier Prozent Zinsen und hat den Vorteil, dass das Geld jederzeit verfügbar ist“, erläutert Lischke. Attraktiv seien momentan auch Festgeldangebote. Dabei ist es aber ratsam das Kleingedruckte gründlich zu studieren. Denn in einigen Fällen handelt es sich um Lockangebote, bei denen sich während der Laufzeit die Konditionen verschlechtern.

Altersvorsorge gegen Inflation absichern
Wer seine Altersvorsorge möglichst gut gegen hohe Inflationsraten absichern will, sollte nach Ansicht von Lischke zunächst geförderte Rentenprogramme nutzen. Denn zum eigenen Geld gibt es dabei einen Zuschuss von Arbeitgeber oder Staat. Neben der staatlichen Zulage gibt es auch viele Fälle der Steuererleichterung.

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Geld.de Tipp: Staatliche Förderung fürs Riestern sichern

Wer einen Riester-Vertrag abschließt, erhält eine staatliche Zulage und in vielen Fällen eine zusätzliche Steuererleichterung. Das Riester-Sparen ist generell mit einer Rentenversicherung, einem Fondssparplan und einem Banksparplan möglich. Für alle Varianten gilt: Je länger die Laufzeit bis zur Auszahlung, um so besser.

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