Steigende Arzneimittelkosten erhöhen den Einheitsbeitrag

Gesundheitsministerin Ulla Schmidt rechnet für das kommende Jahr mit einer weiteren Erhöhung der Arzneimittelkosten. Daher wird auf die Versicherten auch ein entsprechend höherer Einheitsbeitrag zukommen als bisher angenommen. Experten gehen derzeit von 15,8 % aus. Wechseln Sie daher noch heute in die Private Krankenversicherung und sichern Sie sich Top-Leistungen zu günstigen Beiträgen.

Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) rechnet auch für 2009 mit steigenden Arzneimittelausgaben. Da die Kosten für Medikamente eine entscheidende Rolle bei der Festlegung des einheitlichen Beitragssatzes zur gesetzlichen Krankenversicherung spielen, wird sich der Beitragssatz um weitere 0,3 Prozentpunkte erhöhen. Der Chef des Bundesverbandes der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK), Hans Jürgen Ahrens, geht daher davon aus, dass der Gesundheitsfonds am 1. Januar mit einem Einheitsbeitrag von 15,8 % des Bruttolohns starten wird. Das wären deutlich höhere Belastungen als bisher angenommen.

Mit der Einführung des Einheitsbeitrages geht den Kassen die Möglichkeit des Wettbewerbes über den niedrigsten Beitragssatz verloren. Sie sollen dann durch ihren Service und ihr Angebot um die Gunst der Versicherten werben. Auf der Strecke werden dabei kleine, günstige Kassen mit schlanken Strukturen bleiben, welche bisher ihren Versicherten einen niedrigen Beitragssatz bieten konnten.

In der letzten Woche kam es zu den ersten Zusammenschlüssen von Krankenkassen. Die Techniker Krankenkasse und die IKK Direkt haben sich zur größten Kasse Deutschlands zusammengetan. Jetzt verkündete die viertgrößte bundesweite Kasse, die KKH, ihre Fusion mit der Betriebskrankenkasse der Allianz. Und dies ist lediglich der Beginn einer noch nie da gewesenen Fusionswelle. Nur wer groß genug ist, kann für seine Versicherten in Verhandlungen mit Ärzten und Pharmaindustrie günstige Rabatte herausschlagen. Nach dieser Philosophie wäre eine monopolistische Einheitskasse doch die mächtigste und beste.

Für die Versicherten bedeutet das allerdings nichts Gutes. Denn auf Märkten, in denen die Zahl der Anbieter sinkt, verringern sich auch der Wettbewerb und die Auswahl. Das Angebot wird schlechter und teurer. Wechseln Sie daher in eine private Krankenversicherung und sichern Sie sich damit Top-Leistungen zu günstigen Beiträgen.

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