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Nicht jeder kann eine PKV abschließen

Ob Sie eine Private Krankenversicherung abschließen können, hängt von Ihrem Beruf bzw. Verdienst ab.

Angestellte:

Als Angestellter können Sie nur dann in eine Private Krankenversicherung wechseln, wenn Ihr jährliches Bruttoeinkommen über der Versicherungspflichtgrenze von 47.250 € liegt. Das entspricht einem Monatseinkommen von 3.937,50 €. Auch Sondergehälter zählen zu dieser Verdienstgrenze mit hinzu. So können Sie sich auch privat krankenversichern, wenn Sie bei 13 Gehältern jeden Monat durchschnittlich 3.634,60 € verdienen.

Bei einem Eintrittsalter von 33 Jahren müssen angestellte Männer für eine gute Krankenversicherung etwa 220 bis 280 € im Monat zahlen - gleichaltrige Frauen etwa 330 bis 400 €. Ihr Arbeitgeber zahlt davon die Hälfte. Behandlungskosten, bis zu einem Betrag von 250 bis 450 € im Jahr, müssen Sie zusätzlich selbst bezahlen.

Selbstständige und Freiberufler:

Jederzeit in eine Private Krankenversicherung wechseln können Selbstständige und Freiberufler. Allerdings sind einige Handswerksmeister und Künstler davon ausgenommen.

Ärzte, Zahnärzte und Veterinäre:

Ärzte, Zahnärzte und Veterinäre habe auch die Möglichkeit, eine Private Krankenversicherung abzuschließen. Einige Versicherer bieten gerade für Ärzte interessante Tarife an.

Beamte:

Beamte können sich ohne Einschränkungen privat krankenversichern. Einige Versicherer bieten gerade für Beamte interessante Tarife an.

Studenten:

Mit dem Abschluss des 14. Semesters bzw. spätestens mit dem 30. Lebensjahr sind sie nicht mehr bei den Eltern mitversichert, sondern müssen jetzt eine eigene Krankenversicherung abschließen. Einige Versicherer bieten sehr günstige Studententarife an. Besonders für Männer ist die Mitgliedschaft in einer Privaten Krankenversicherung meist die günstigere Wahl.

Selbstständige:

Selbstständige 33-jährige Männer müssen für eine gute Krankenversicherung mit einem monatlichen Beitrag von ca. 230 bis 300 € rechnen - Frauen mit etwa 370 bis 450 €. Die jährlichen Selbstbehalte liegen zwischen 300 und 620 €.

Beamte:

Die Beihilfe bezahlt Beamten 50 % der Behandlungskosten. Zur Absicherung der restlichen 50 % müssen Beamte für eine sehr gute / gute private Krankenversicherung mit ca. 120 bis 150 € (Mann) bzw. 160 bis 180 € (Frau) rechnen.

Jede Private Krankenversicherungsgesellschaft wird Ihnen bei Ihrer Antragstellung einige Fragen zur Ihrer Gesundheit stellen, um sich ein umfassendes Bild von Ihrem Gesundheitszustand zu machen. Wenn schwerwiegende, nicht ausgeheilte Erkrankungen vorhanden sind, kann der zukünftige Versicherer einen Risikozuschlag von Ihnen fordern, einzelne Erkrankungen vom Versicherungsschutz ganz ausschließen bzw. Ihren Antrag auch ablehnen. Hierbei sollten Sie unbedingt beachten, dass nicht jeder Versicherer die Risiken gleich beurteilt. Ein Vergleich lohnt sich auf jeden Fall!

Sollte eine Erkrankung später auftreten, kann die Versicherungsgesellschaft weder die Beiträge erhöhen, noch einen Leistungsausschluss oder Risikozuschlag verlangen.

Mit dem Eintrittsalter erhöhen sich für alle Kunden auch die Beiträge. So müsste eine angestellte Frau, die beim Abschluss der Versicherungspolice bereits 40 Jahre alt ist, mit ihrem Arbeitgeber zusammen bereits rund 400 bis 700 € Beitrag / Monat zahlen und das bei einem jährlichen Selbstbehalt von 300 €. Wenn jemand bereits an einer Krankheit (z. B. Rückenprobleme, Allergien, Schilddrüsenerkrankungen) leidet, erhöhen die Versicherer den Beitrag zusätzlich noch um die so genannten Risikozuschläge. Heuschnupfen kann den Monatsbeitrag zum Beispiel um mehr als 30 % erhöhen!

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