Gesundheitssystem: Zur Kasse bitte!

Nach Einschätzung der Bundesärztekammer kann nur durch eine höhere Eigenbeteiligung der Kassenpatienten die Unterfinanzierung des Gesundheitssystems vermieden werden. Zeigen Sie den Rationierungen und Beitragserhöhungen die rote Karte, denn es geht um Ihre Gesundheit. Die private Krankenversicherung ist mit individuellen Leistungen eine echte Alternative.

Zum Auftakt des Deutschen Ärztetages in Mainz erklärte Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe: „Mangelversorgung ist in Deutschland leider Realität.“ Demnach müssen sich die Bürger auf deutlich höhere Ausgaben für ihre Gesundheit einstellen — entweder über höhere Steuern oder Beiträge. „Das liegt daran, dass die Leistungen teurer werden und mehr in Anspruch genommen werden und nicht daran, dass die Ärzte mehr Geld haben möchten“, so der Verbandschef.

Deutschland gibt derzeit etwa 6,5 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts oder 167 Milliarden Euro für die gesetzliche Krankenversicherung aus. „Wenn wir im System der gesetzlichen Krankenversicherung 8,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts wie in Schweden veranschlagen würden, dann kämen wir damit erst einmal zurecht“, spricht sich Hoppe für eine Aufstockung aus. Das würde 25 Milliarden Euro zusätzlich bedeuten.

Für freiwillig gesetzlich Versicherte stellt die private Krankenversicherung eine Alternative zum gesetzlichen Versicherungssystem dar. Denn sie bietet ihren Mitgliedern einen individuellen Schutz mit risikogerecht kalkulierten Beiträgen. Vor einem möglichen Wechsel sollten sich Versicherte aber genau informieren und in jedem Fall vergleichen, um die besten Angebote und die optimalen Tarife zu erhalten.

Private Kranken­versicherung
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