Gesundheitsfonds: Fortschritt nicht eingeplant

Nur wenige Monate nach Start des Gesundheitsfonds werden von den Krankenkassen Forderungen nach mehr Geld für Neuerungen laut. Ohne diese können Einsparungen, neue Angebote und Verbesserungen nicht gewährleistet werden. Bei der Planung des Fonds wurden dafür keine Mittel berücksichtigt. Daher werden die Kassen hierfür wohl Zusatzbeiträge erheben müssen. Die private Krankenversicherung steht für Fortschritt, egal ob es sich um neue Medikamente oder die medizinische Versorgung handelt.

Gemäß der Vorsitzenden des GKV-Spitzenverbandes Doris Pfeiffer wurden bei der Konstruktion des Fonds offenbar finanzielle Mittel für nötige Investitionen in Neues überhaupt nicht eingeplant. Die Krankenkassen erhalten das von ihnen benötigte Geld aus dem Topf des Gesundheitsfonds. Jedoch wurden keine Mittel für Neuerungen, mit denen Einsparungen, neue Angebote und Verbesserungen entwickelt werden können, berücksichtigt. Neue Medikamente, Behandlungsmethoden etc. können somit nicht entwickelt, getestet und eingeführt werden. Um dies realisieren zu können, müssten die Kassen Zusatzbeiträge erheben. Die wahrscheinlich noch höher ausfallen, da schon jetzt in Folge des konjunkturellen Einbruchs ein Einnahmeverlust von 2,9 Milliarden Euro erwartet wird.

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