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Sub-Prime

Die Bezeichnung Sub-Prime erscheint meist in Verbindung mit dem Sub-Prime-Markt und erlangte in der US-amerikanischen Finanz- und Hypothekenkrise von 2008 eine größere Bedeutung. Dieser Sub-Prime-Markt ist ein Darlehensmarkt, der sich mit dem Handel von Hypothekendarlehen beschäftigt. Die Kreditnehmer verfügen meist über schlechte Bonität (Markt für zweitklassige Hypothekenkredite). Mit Sub-Prime verbindet sich in erster Linie ein Sprachgebrauch im englischsprachigen Raum, der jetzt häufig auch im deutschen Sprachraum Verwendung findet. Alle Immobilienkredite, die am Sub-Prime Markt gehandelt werden, sind Kredite, die ein hohes Risiko charakterisiert. Eine Bank, die zu viele Kreditnehmer in diesem Marktbereich aufweist, ist einem großen Zahlungsrisiko ausgesetzt, insbesondere, wenn trotz anderslautender Marktprognosen stark steigende Zinsen die Schuldner von einer fristgerechten Rückzahlung abhalten. Nach Basel II und den strengeren Vorschriften zur Mindestkapitaleinlage der Banken müssen die Banken den Kreditbereich stärker kontrollieren. Das heißt auch, alle ausgegebenen Hypothekenkredite müssen ihrem Risiko entsprechend aufgezeichnet werden, speziell die Sub-Prime Kredite müssen hervorgehoben werden.

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