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Leasing als Kostenfalle

Leasingangebote versprechen, dass Sie immer ein neues Auto fahren und dabei trotzdem schuldenfrei bleiben. Allerdings täuschen die niedrigen Raten oftmals über die Gesamtkosten hinweg.

Schuldenfreies Fahrvergnügen

Heutzutage wird ca. ein Drittel aller Leasingverträge von Privatpersonen abgeschlossen, obwohl sie dadurch keine steuerlichen Vorteile erlangen – im Gegensatz zu Freiberuflern und Selbstständigen. Viele Angebote locken mit geringen Preisen für große Autos. Bei Sixt kostet beispielsweise die Leasingrate für einen Renault Modus nur 49 € / Monat. Leasen Sie ein Auto, mieten Sie es für eine bestimmte Zeit. Der Kunde sucht sich sein Wunschfahrzeug beim Händler, wie beim Kauf, aus. Dieser verkauft es der Leasinggesellschaft, die das Auto dann an den Kunden vermietet. Für den Wertverlust und die Nutzung des Fahrzeugs muss der Kunde aufkommen. Da der Kunde kein Eigentum erwirbt, muss er den Wagen nach Ablauf des Vertrages wieder zurückgeben.

In der Regel werden die Gesamtkosten wie folgt berechnet: einmalige Miet-Sonderzahlung (meistens 20 % des Kaufpreises) plus monatliche Leasingraten mal Vertragslaufzeit.

Leasingmodelle

Grundsätzlich kann sich der Kunde zwischen zwei Modellen entscheiden:

  • Leasing mit Restwertbewertung
  • Leasing mit Kilometerabrechnung

Beim Leasing mit Restwertbewertung wird zu Vertragsbeginn der Wert kalkuliert, den das jeweilige Auto voraussichtlich beim Vertragsende haben wird. Hierbei trägt der Leasingnehmer ein gewisses Risiko. Wenn das Auto nach Ablauf der Vertragszeit weniger wert ist als der kalkulierte Betrag, muss der Kunde diese Differenz begleichen. Die Gründe für die Wertminderung spielen hier keine Rolle.

Beim Leasing mit Kilometerabrechnung werden anhand einer vereinbarten Gesamtkilometerleistung die Leasingraten errechnet. Wenn der Leasingnehmer mehr fährt, muss er neben der Monatsrate einen Mehrkilometersatz bezahlen. Zusätzliche Zahlungen sind auch dann fällig, wenn das Fahrzeug nicht in einem der Nutzung entsprechendem Zustand ist. Hier kann der Kunde selbst seine Fahrleistungen aus eigener Erfahrung einschätzen. Das Risiko ist somit geringer.

Leasingfallen

Besonders Menschen, die wenig Geld haben, werden oft von Leasingangeboten angelockt, weil die monatlichen Raten oft niedriger erscheinen als bei einem Kredit. Tatsächlich sind die Ausgaben beim Leasing oftmals höher als bei einem Kredit und Sie werden auch nicht Eigentümer der Sache. Den meisten Leasinggesellschaften genügt eine finanzielle Selbsteinschätzung der Kunden, im Gegensatz zu den Banken. Interessenten laufen allerdings Gefahr, ihre finanziellen Möglichkeiten zu überschätzen. Leasingverträge sind laufzeitgebunden. Daher ist eine vorzeitige Auflösung bzw. ein vorzeitiges "Herauskaufen" des Autos nur zu sehr ungünstigen Konditionen möglich.

Unseriöse Verkäufer kalkulieren beim Restwertleasing den zu erwartenden Erlös des Fahrzeugs unrealistisch hoch, um so die Leasingraten verlockend klein zu gestalten. Oder sie erfinden bei der Fahrzeugrückgabe Gründe, warum der kalkulierte Preis nun doch nicht zu erzielen ist.

Der Restwert wird manchmal sogar "Netto" aufgeschrieben - also zuzüglich Mehrwertsteuer. Der Leasingnehmer muss immer für die Erzielung des Restwertes bürgen, so kann es zu bösen Überraschungen kommen. Es lohnt sich, sich vor Vertragsablauf selbst um einen Käufer zu kümmern, der dann den kalkulierten Preis des Fahrzeuges bezahlt.

Niedrig vereinbarte Laufleistungen können auch beim Leasing mit Kilometerabrechnung die Monatsrate drücken. Allerdings nützen günstige Monatsraten nichts, wenn Sie weitere Strecken zurücklegen als vereinbart. So kosten 1.000 Mehr-Kilometer beim Micra von Nissan ca. 120 €. Achten Sie auch darauf, dass Ihnen eine Minderlaufleistung angerechnet wird, wenn Sie weniger gefahren sind.

Klassische und flexible Finanzierung

Zur Finanzierung eines neuen Autos ist ein Kredit immer noch die günstige Variante. Auch wenn sich Superangebote der Autobanken von 0,0 oder 0,01 % effektivem Jahreszins oft nur auf Sonder- oder Auslaufmodelle beziehen, liegen auch bei anderen Modellen ihre Zinsen weit unter den Angeboten der Hausbanken. Der normale Ratenkredit kann trotzdem günstiger sein, wenn ein guter Barzahler-Rabatt mit dem Händler ausgehandelt wurde. Es gibt die so genannte „Drei- Wege Finanzierung“ für diejenigen, die sich nicht sicher sind, ob sie ein Fahrzeug bar bezahlen, finanzieren oder doch lieber leasen möchten. Die Höhe der Anzahlung, z. B. 20 %, legt der Kunde selbst fest.

Die Raten liegen nur ein wenig über den Leasingraten. Sie sind jedoch oft halb so hoch wie Finanzierungsraten. Dementsprechend ist die Schlussrate sehr hoch. Erst kurz vor Laufzeitende muss der Kunde sich entscheiden. Das Auto gehört ihm, wenn er die Schlussrate in bar bezahlt.

Wer das nicht kann, muss neue Finanzierungsbedingungen mit der Autobank aushandeln. Die sind aber selten so günstig wie in den Jahren zuvor. Derjenige, der weder kaufen noch finanzieren möchte, gibt das Fahrzeug an den Händler zurück und begleicht damit die Schlussrate.