Im Test: Krankenhaus-Zusatztarife

Nur knapp ein Drittel der Deutschen fühlt sich als Kassenpatient noch gut behandelt. Zu diesem Ergebnis kam eine aktuelle Umfrage der RatGeberZentrale. Besonders im Krankenhaus stehen Kassenpatienten oft deutlich schlechter da als Privatpatienten. Daher bieten diverse Versicherungen stationäre Zusatzversicherungen an, mit denen man sich mehr Klinik-Komfort sichern kann: Dazu gehört die Chefarztbehandlung, ein Zweibettzimmer und die freie Klinikwahl. Die Chefarztbehandlung gehört nur dann zu den von der gesetzlichen Kasse bezahlten Krankenhausleistungen, wenn ihr Einsatz medizinisch notwendig ist. Will der Kassenpatient auch in anderen Fällen vom Chefarzt behandelt werden, muss er ohne Zusatzversicherung schnell einige tausend Euro aus der eigenen Tasche bezahlen.

Der Aufstieg zum «Erste-Klasse-Patienten» durch eine stationäre Zusatzversicherung muss die Geldbörse nicht übermäßig belasten. Finanztest nahm 71 Krankenhaus-Zusatztarife unter die Lupe und ermittelte dabei große Preisunterschiede. Zu den günstigsten Anbietern bei den Versicherungen mit Chefarztbehandlung und Zweibettzimmer - und zwar bei den Tarifen für Männer und Frauen - gehörte z.B. der Direktversicherer KarstadtQuelle Versicherungen. Ein 43-jähriger Mann und eine 43-jährige Frau, die den Krankenhaus-Plus-Tarif neu abschließen, zahlen hier einen Beitrag von ca. 34 Euro monatlich, der teuerste Anbieter im Test verlangt 55 Euro (Mann) bzw. 53 Euro (Frau) pro Monat.

Was Kassenpatienten Zusatzversicherungen fürs Krankenhaus bringen

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