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Zellulartherapeutika

Bei Zellulartherapeutika handelt es sich um Präparate aus fetalen Zellen, aber auch aus dem Gewebe von Jungtieren, die gefriergetrocknet werden. Die Anwendung findet auf unterschiedlichen Wegen statt. Grundsätzlich handelt es sich hier um ein Verfahren aus der Naturheilkunde, das eingesetzt wird, um kranke Organe zu behandeln oder als Verjüngungskur, da es zellerneuernd wirkt. Aber auch gegen Altersbeschwerden sollen Zellulartherapeutika wirksam sein. Das Verfahren ist sehr umstritten und im Volksmund auch als Frischzellenkur bekannt. Im letzten Jahrhundert gab es einen Boom in der Frischzellentherapie. Viele Menschen, die es sich leisten konnten, ließen sich mit Zellulartherapeutika behandeln. Die Wirkung konnte bis heute nicht eindeutig belegt werden. Dafür aber bestand für lange Zeit zu Recht die Befürchtung, dass auf diesem Weg Krankheiten wie der Rinderwahn übertragen werden können. Die Zellulartherapeutika wurden aus diesem Grund erst einmal verboten. Inzwischen finden sie wieder Einsatz, nun jedoch nach den neuesten Erkenntnissen der Medizin und unter Ausschluss der Möglichkeiten der Übertragung von Tierkrankheiten. In der Schulmedizin werden Zellulartherapeutika allerdings nicht eingesetzt, sie finden nur bei einigen Heilpraktikern Anwendung. Die Krankenkassen übernehmen diese Therapie nicht, da sie schulmedizinisch noch immer in der Wirkung umstritten ist. Patienten, sowohl privat als auch gesetzlich versichert, müssen die Kosten selbst tragen.