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Quarantäne

Von Quarantäne spricht man dann, wenn ein Patient an einer hochinfektiösen Krankheit leidet und dringend vermieden werden muss, dass andere, unbeteiligte Personen angesteckt werden. Ansteckungsgefahr ist grundsätzlich zu vermeiden, Quarantäne jedoch findet nur statt, wenn eine Krankheit mit einem Infektionsrisiko behaftet ist, die innerhalb der Bevölkerung eine seuchenartige Ausbreitung finden würde und die Krankheit lebensgefährliche Symptome oder Folgen mit sich bringt. Häufig geht es hier um Krankheiten bzw. Seuchen, die aus tropischen Gebieten oder Drittweltländern eingeschleppt werden. Die Betroffenen werden direkt unter Quarantäne gestellt, um eine Infizierung der einheimischen Bevölkerung mit Viren und Bakterien zu vermeiden. Häufig handelt es sich bei Stationen zur Quarantäne um Einzelzimmer, in denen die Patienten so lange verbleiben müssen, bis die Krankheit ausgeheilt ist und garantiert keine Ansteckungsgefahr mehr besteht. Die Einzelzimmer einer Quarantänestation sind in der Regel mit einem eigenen Belüftungssystem ausgestattet, damit Viren nicht über die Atemluft übertragen werden können. Versorgt werden sie in der Regel von Ärzten und Pflegern, die bei Kontakt mit dem Patienten und beim Betreten des Zimmers Schutzanzüge und Schutzmasken mit einer geschlossenen Atemversorgung tragen.