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Multiple Sklerose

Multiple Sklerose ist eine Erkrankung des Rückenmarks und des Gehirns. Hier entzündet sich das Nervengewebe und dies führt zu Wucherungen im Nervengewebe und zum Absterben von Markscheiden. Statistisch gesehen bricht die Multiple Sklerose in einem Alter von zwanzig bis dreißig Jahren am häufigsten aus. Sie verläuft in Schüben und bringt verschiedene Erscheinungsformen und Symptome mit sich. Als Symptome sind sehr häufig Sehstörungen zu verzeichnen, Störungen im Tastsinn und Lähmungserscheinungen in diversen Gliedmaßen. Zudem können Probleme bei der Artikulation auftreten, denn die Multiple Sklerose greift auch den Muskel des Kehlkopfes an. Die Gliedmaßen des Erkrankten zittern häufig, auch ohne besondere Anstrengung. Einige Symptome verschwinden nach einer Zeit und werden durch andere Symptome abgelöst. Wenn die Krankheit im Frühstadium erkannt wird, kann mit einer Umstellung der Ernährung, mit verschiedenen Bewegungstherapien und diversen anderen therapeutischen Maßnahmen versucht werden, die Schübe aufzuhalten, beziehungsweise die Zeit zwischen den einzelnen Schüben zu verlängern. Bisher gibt es keine Medikamente, durch die diese Krankheit geheilt werden könnte, jedoch kann mit der Basistherapie verschiedenen Symptomen entgegen gewirkt werden. Mit weiterem Fortschreiten der Krankheit entstehen starke Sprachstörungen, im Endstadium sind die Patienten in der Regel schwer pflegebedürftig. Bis heute ist noch keine eindeutige Ursache der Krankheit bekannt.