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Hypochondrie

Bei der Hypochondrie handelt es sich um eine seelische Störung, die folgende Erscheinungsbilder hat: Die Betroffenen bilden sich ein, von einer schweren Krankheit befallen zu sein, haben ständig Angst vor Ansteckung und verhalten sich permanent ängstlich hinsichtlich ihres eigenen Körpers. Sie leiden unter einer verzerrten Wahrnehmung, was körperliche Symptome betrifft, untersuchen sich ständig selbst auf Veränderungen, achten auf gesundheitliche Störungen aller Art und vermuten hinter ganz einfachen Beschwerden schwere und unheilbare Krankheiten. Das Leben der Betroffenen ist geprägt von Angst, die ihnen auch andere nicht nehmen können. Wer an Hypochondrie leidet, liest häufig in medizinischen Büchern und nicht selten stellen die Betroffenen, Hypochonder genannt, die gelesenen Symptome auch an sich selbst fest. Die Heilung von Hypochondrie kann nur in Form einer Psychotherapie stattfinden, der Erfolg ist jedoch mäßig. Die meisten Hypochonder leiden ihr Leben lang in mehr oder weniger ausgeprägten Formen an dieser Störung.