Hodgkinsche Krankheit

Die Hodgkinsche Krankheit bezeichnet einen bösartigen Tumor, der sich im Lymphsystem des Menschen bilden kann. Die Lymphknoten schwellen hierbei an, Schmerzen hat der Betroffene jedoch keine. Weitere Begleiterscheinungen sind häufig ein starkes Schwitzen bei Nacht, eine schnelle und drastische Gewichtsabnahme, ein schlechtes Allgemeinbefinden und Fieber. Die Hodgkinsche Krankheit kann bei beiden Geschlechtern auftreten, Männer sind rein statistisch gesehen jedoch häufiger betroffen. Kinder und Jugendliche bis zum 20. Lebensjahr sowie Personen über sechzig Jahren sind am stärksten von der Krankheit betroffen. Die Ursachen für die Hodgkinsche Krankheit sind noch nicht vollständig geklärt. Die Therapie erfolgt über Bestrahlungen und den Einsatz der Chemotherapie. Bei Kindern stehen die Heilungschancen sehr gut, bei älteren Erwachsenen sind die Prognosen meist schlecht. Benannt wurde die Krankheit nach dem englischen Arzt Thomas Hodgkin.