AIDS

AIDS ist die Abkürzung für Acquired Immune Deficiency Syndrome, zu deutsch: ein erworbener Defekt des Immunsystems. Die Infizierung erfolgt über das HIV-Virus und zerstört nach und nach das Immunsystem. Bei einigen Patienten erfolgt eine Infektion, jedoch bricht die Krankheit über Jahre hinweg nicht aus und kommt erst zum Vorschein, wenn der Körper durch andere Umstände geschwächt ist. Bei den meisten Patienten jedoch bricht die Krankheit relativ schnell aus und verläuft in der Regel tödlich. Inzwischen sind Medikamente entwickelt worden, die den Krankheitsverlauf verzögern, eine Heilung ist derzeit noch nicht möglich. Die Krankheit äußert sich über die Bildung von Tumoren und ständigen Infektionen und bringt zahlreiche Symptome mit sich. Die häufigsten Symptome sind Fieber, Abgeschlagenheit und Müdigkeit, Kopfschmerzen, Appetitmangel, Schmerzen in den Gelenken, Hautausschläge, Nachtschweiß, Muskelschmerzen, Durchfall, Geschwüre im Mund und auf den Schleimhäuten, steifer Nacken, starker Gewichtsverlust und eine hohe Lichtempfindlichkeit. Die Ansteckung erfolgt in der Regel über Körperflüssigkeiten wie Blut oder Sperma und geschieht in den meisten Fällen durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, durch das gemeinsame Benutzen der gleichen Spritze bei Drogenabhängigen oder durch das Berühren einer offenen Wunde eines AIDS-Infizierten, sofern eine eigene Verwundung vorliegt.