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Knappschaft Krankenkasse

KnappschaftDie Knappschaft kann als älteste deutsche Krankenkasse auf eine mehr als 750-jährige Geschichte zurückblicken. Sie wurde bereits im Mittelalter gegründet. Die älteste Quelle, welche mit der Krankenkasse in Verbindung gebracht wird, ist ein Schriftstück aus dem Jahre 1260, welches aus der Stadt Goslar stammt und dokumentierte, dass es für die Bergarbeiter eine Einrichtung gab, die sich um soziale Belange kümmerte. 1290 wurde die Gründung des ersten Hospitals dokumentiert und ab 1300 gab es eine Versorgung für die Hinterbliebenen verstorbener Bergarbeiter. Knapp zweihundert Jahre später wurden dann die Freiberger Bruderschaft und die Freiberger Altbruderschaft gegründet. Auch diese Einrichtungen waren für die religiöse und medizinische Betreuung der Bergarbeiter zuständig. Im Jahre 1410 gab es die ersten so genannten Büchsengelder, in denen Geld für den Vorläufer einer Bergarbeiter-Krankenversicherung gesammelt wurden. Später wurde daraus der bekannte Büchsenpfennig, den jeder Bergarbeiter in die Kassen einzahlen musste, um seinen Beitrag zur Krankenversicherung zu leisten. Der Name Institution Knappschaft erscheint zum ersten Mal im Jahre 1479 in den Geschichtsbüchern. Mit der Verabschiedung der Gesetze zur Sozialversicherung ab dem Jahre 1883 ist die Knappschaft eine Krankenkasse, die sich der Betreuung von Arbeitern im Bergbau und der Schifffahrt, später auch der Bahn, verschrieben hat. Erst seit 2007 ist die Kasse für alle Menschen geöffnet.

Knappschaft: Leistungen der Krankenkasse

Die Knappschaft nimmt aufgrund ihrer langen Geschichte und Tradition einen Sonderstatus unter den Krankenkassen ein. Neben der Betreuung von Arbeitern und Angestellten der Bahn und im Schifffahrtswesen ist sie heute auch eine gesetzliche Krankenkasse für alle Mitglieder. Diese können viele Vorteile in Form von Bonuszahlungen, Wahltarifen und weiteren Leistungen in Anspruch nehmen, die oftmals über das Angebot der Konkurrenz hinausgehen. Hierzu gehören Geldprämien als Zuschüsse für Gesundheitskurse und Wahrnehmung einer engmaschigen Vorsorge zur Prävention. Darüber hinaus wirtschaftet die Kasse sehr sparsam und konnte zunächst bis 2011 auf die Erhebung eines Zusatzbeitrages von ihren Versicherten verzichten.

Daten zur Krankenkasse

Knappschaft
Rechtsform:
KdöR
Sitz:
Pieperstraße 14-28 in 44789 Bochum
Geschäftszahlen:
1,51 Mio. Versicherte
Mitarbeiter:
19549
Webseite:
http://www.knappschaft.de/
E-Mail:
zentrale@kbs.de
Telefon:
0234 304 - 0
Fax:
0234 304 - 66050
(Stand der Daten: Juli 2011, alle Angaben ohne Gewähr)