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Schiffsbeteiligungen: Marktanalyse

Es ist für Investoren nicht einfach, die Lage bei Schiffsbeteiligungen richtig einzuschätzen. Anbieter, die Schiffsbeteiligungen anbieten, bemühen sich besonders um positive Nachrichten, wenn es zu Problemen auf dem Markt kommt. Das Schiff-Fonds immer Erfolg versprechend sind, stimmt so nicht.

Im Jahr 2001 kommt nur jeder zweite Schiff-Fonds im Prospekt die versprochenen Auszahlungen leisten. Die Ausschüttung war nur bei 22 % der Schiffe, die untersucht wurden, höher als angekündigt. Ganze 22 % verfehlten die Solldaten um mindestens 5 %! Überhaupt keine Auszahlung leisteten 39 %.

Trotzdem kann man sagen dass dies durchaus positiv ist - gemessen am drastischen Einnahmeverfall auf vielen Marktsektoren. Allerdings ist es, wenn man die hohen Versprechungen der Initiatoren und Vermittler mit einbezieht, eine sehr enttäuschende Entwicklung.

Etwa 1,42 Mrd. Euro wurden im Jahr 2001 bei Anlegern durch Emissionshäuser abgesetzt. Sie verfehlten nur knapp einen neuen Rekord. Damit lief das Geschäft mit Schiff-Fonds in diesem Jahr wesentlich besser als ursprünglich angenommen.

Im Jahr 2000 war der Börsencrash die Ursache für ein schlechtes Geschäft mit Schiffsbeteiligungen. Aktien-Anleger verfügten nicht mehr über die notwendige Zahlungsfähigkeit für einen Schiff-Fonds. Dahingegen war das Problem im Jahr 2001 ein anderes: Es gab übermäßig viele Aufträge zum Bau neuer Containerschiffe. Das führte zu Tonnage-Überkapazitäten und fallenden Preisen. Dahin zu kamen dann auch noch die verheerenden Auswirkungen der Terroranschläge vom 11. September 2001 in den USA.

Die Emissionshäuser konnten Schiff-Fonds, verteilt auf 41 Schiffe, im Wert von ca. 300 Millionen Euro nicht platzieren. Bislang gab es nur wenige Chancen, wenn ein Investor vorzeitig aus seiner Schiffsbeteiligung aussteigen wollte. Er hatte Probleme seine gebrauchte Beteiligung angemessen zu verkaufen. Das soll jetzt durch den Aufbau eines öffentlichen Zweitmarktes mit transparenten Kursen für gebrauchte Schiffsbeteiligungen anders werden.

Bisher musste immer eine interne Lösung gesucht werden. Jetzt bietet erstmals die Hamburger DAI Zweitmarkt GmbH einen öffentlichen Handel mit gebrauchten Schiffsbeteiligungen an. Allerdings bleibt es abzuwarten, ob dieser neue Markt angenommen werden wird.

Seit dem 1. Januar 2001 gibt es ,,alte" Schiffsbeteiligungen nicht mehr. Allerdings bedeuten der Wegfall von Sonderabschreibungen, hohe Verlustzuweisungen und des halben Steuersatzes für den Verkaufserlös keines Falls das Aus für das ,,schwimmende Steuersparmodell".

Als Mit-Reeder profitieren private Anleger vom Tonnagesteuergesetz (§ 5a EStG), welches 1999 in Kraft getreten ist. Das Tonnagesteuergesetz sieht eine sehr günstige pauschale Gewinnbesteuerung vor, was dem Ergebnis einer Steuerfreiheit nahe kommt. Folglich bleiben eventuelle Veräußerungsgewinne sowie Ausschüttungen steuerfrei. Außerdem gibt es keine hohen anfänglichen Abschreibungen und somit auch keine Verlustzuweisungen in der Investitionsphase.

Des Weiteren ist es möglich, dass der Investor mit Schiff-Fonds Steuern sparen kann. Durch Beispielrechnungen kann man zeigen, dass Schiffsbeteiligungen 2b-unschädlich verfasst werden können. Der Steueraspekt spielt nur noch eine untergeordnete Rolle. Die wirtschaftliche Rentabilität steht stattdessen im Vordergrund.

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