Bausparen ohne Abschlussgebühr

Bausparen ohne Abschlussgebühr ist durchaus möglich, obwohl standardisiert ein gewisser Betrag alleine nur für den Abschluss eines Bausparprojektes seitens der Bausparkasse berechnet wird. Gegen dieses Vorgehen wurde bereits in der Vergangenheit geklagt, wobei den Bausparkassen individuell das Recht zugesprochen wurde, Abschlussgebühren erheben zu können. Diese sind teilweise jedoch verhandelbar – gerade dann, wenn der Sparer ein Angebot eines Alternativanbieters nachweisen kann, der auf eine Abschlussgebühr generell verzichtet. Die mögliche Gebühr wird zumeist prozentual veranschlagt und richtet sich nach der potenziellen Sparhöhe des gewählten Vertrags, wobei allein für den Abschluss mehrere Hundert Euro berechnet werden können.

Rückzahlung der Gebühr

Für die Bausparkassen gilt die Gebühr als eine Art Sicherheit, die jedoch erstattet werden kann, wenn der Sparer die gesamte Laufzeit einhält oder das Vertragsverhältnis bis zu einem fixen Termin aufrecht erhält. Sofern für einen Bausparvertrag eine Gebühr zu zahlen ist, sollte im Detail und über die geplante Laufzeit hinweg kalkuliert werden, ob Bausparen ohne Abschlussgebühr effektiv einen Mehrwert für den Sparer bedeutet. Unterscheiden sich beispielsweise die Zinssätze und somit die Renditen beider Modelle deutlich voneinander, kann es sinnvoll sein, die Abschlussgebühr zu zahlen und dadurch auf einen besseren Sparvertrag mit einer höheren Ausschüttung zuzugreifen, als ein schwächeres Produkt ohne Gebühr zu wählen.

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