Loht sich der Wechsel der Krankenkasse? Der Vergleich!
Während früher die Mitgliedschaft in einer Krankenkasse vom Arbeitsplatz abhängig war, können mittlerweile versicherungspflichtige und freiwillige Mitglieder von einer zur anderen Krankenkasse wechseln. Ausnahmen bilden allerdings bestimmte Krankenkassen, die in ein berufsständisches Sondersystem einbezogen sind (z.B. Landwirte, Seeleute, etc.). Ansonsten gilt, dass keine offene gesetzliche Krankenkasse die Aufnahme verwehren darf.
Bei einem Krankenkassenwechsel sind folgende Dinge zu beachten:
- Die Kündigung darf erst nach der vereinbarten Vertragsmindestlaufzeit erfolgen (häufig 18 Monate).
- In der Regel gilt eine zweimonatige Kündigungsfrist.
- Zwischen dem Wechsel von einer zur anderen Krankenkasse dürfen keine Lücken entstehen. Der Versicherungsschutz muss ohne Unterbrechung bestehen.
- Die Kündigung sollte schriftlich erfolgen und per Einschreiben oder persönlich übermittelt werden.
Die Vorteile eines Wechsels liegen auf der Hand. Wenn man sich die Beitragsspanne von 2,8% in Deutschland anschaut, lassen sich je nach Einkommenssituation einige Euro im Monat sparen. Ein Vergleich lohnt sich.
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