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Deutsche wissen zu wenig über die Altersvorsorge

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Deutsche wissen zu wenig über die Altersvorsorge

Viele Deutsche denken einer Studie zufolge, dass sie zum Thema Altersvorsorge zu schlecht informiert sind und halten ihre private Vorsorge nicht für ausreichend.

„Die Unkenntnis und Verunsicherung in der Bevölkerung beim Thema Altersvorsorge ist nach wie vor sehr groß“, sagte Postbank-Privatkundenvorstand Wolfgang Klein am Mittwoch zum Ergebnis einer Postbank-Umfrage.

Nur zwei von zehn Berufstätigen hielten ihre Altersvorsorge für ausreichend und der Rest wünscht sich mehr Information zu dem Thema beziehungsweise fühlt sich nicht genügend versichert. Besonders stark sei das Bedürfnis nach mehr Information bei jungen Leuten und Menschen mit einer vergleichsweise schlechteren Ausbildung.

Im Vergleich halten die Rentner von morgen im Schnitt ein monatliches Budget von 2 118 Euro für nötig, die Westdeutschen gehen davon aus, im Alter mit 2 175 Euro über die Runden zu kommen, während die Menschen im Osten nach eigener Ansicht dafür 1 863 Euro brauchen.

Aus diesem Grund legen die Bürger im Osten bis zu 171 Euro und im Westen 237 Euro monatlich für ihre Zukunft zurück. Das macht monatlich durchschnittlich 226 Euro. In der Debatte über Altersvorsorge ist wiederholt das Thema einer privaten Pflichtvorsorge aufgekommen. Die schwarz-rote Koalition lehnt dies jedoch ab und setzt auf eine bessere Förderung der Riester-Rente - der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge.

Auch wenn die meisten, der in einer Studie befragten Probanden, keine Antwort wissen, wie viel Geld man monatlich für den eigenen sorgenfreien Ruhestand ansparen müsste, ist in Ost wie West als „ideale Form der Altersvorsorge“ ist mit 25 Prozent der Nennungen unter allen Berufstätigen eine privat abgeschlossene Riester-Rente. Im Vergleich zur Vorjahresstudie wird sie heute fast doppelt so häufig genannt. Fragt man allerdings, in was konkret die Berufstätigen zur Altersvorsorge künftig verstärkt investieren wollen, setzen sie den Kauf einer selbst genutzten Immobilie an die erste Stelle, knapp vor privaten Rentenversicherungen.

Wofür die Deutschen im Alter sparen

Bei den Vorstellungen, was man im Alter mit seinen Einkünften tun möchte, sagen rund 90 Prozent aller Berufstätigen, die mit Geld aus einer privaten Altersvorsorge rechnen, dass sie schlicht „den Lebensstandard halten wollen“. Die mit 46 Prozent zweithäufigste Nennung sind geplante Reisen. Und erst deutlich dahinter rangieren mit je rund 20 Prozent die Ziele, Familienangehörige zu unterstützen, das Eigenheim zu modernisieren sowie ein Auto zu kaufen.

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