Private Altersvorsorge ist wichtiger denn je. Laut einer aktuellen Unfrage, die der Bundesverband deutscher Banken (BdB) beim Mannheimer Ipos-Institut in Auftrag gegeben hatte, glauben neun von zehn Deutschen, dass die Leistungen der gesetzlichen Rente im Alter kein gutes Auskommen mehr sichern. Wer gewitzt ist, läßt sich großzügig vom Fiskus sponsern und setzt auf staatlich geförderte Produkte, wie Riester- bzw. Rürup- Rente oder die betriebliche Altersvorsorge.
Jedoch sieht fast jeder Dritte für sich selbst kein Problem voraus. Gerade mal drei von zehn Erwerbsfähigen wollen zukünftig mehr für den Ruhestand sparen. Das eigene Rentenproblem wird noch immer von vielen Bürgern unterschätzt, folgern die BdB-Experten. Monatliche Altersvorsorgeaufwendungen von durchschnittlich 185 Euro pro Haushalt seien eindeutig zu gering.
Die gute Nachricht: Der Staat unterstützt die private Altersvorsorge mit Milliardenbeträgen. Die Riester-Förderung vervielfacht sich von 190 Millionen Euro im Jahr 2005 bis Ende des Jahrzehnts auf 3,4 Milliarden Euro, nach Schätzung von Michael Stappel, Volkswirt bei der DZ Bank. Mehr Geld für die Förderung muss der Staat auch bei der Rürup-Rente sowie der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) einplanen.
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