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Unterschiedliche Tarifarten

Grundsätzlich gibt es drei Varianten wie ein Unfallversicherungstarif konstruiert sein kann:

  • lineare Tarife,
  • Mehrleistungstarife und
  • Progressionstarife.

Der Tariftyp spielt bei einer Invalidität unter 25 % praktisch keine Rolle. In allen drei Tarifvarianten erhält ein Versicherter mit 20-prozentiger Invalidität (bei einer Versicherungssumme von 100.000 €) 20. 000 €. Bei einer Invalidität ab 25 % gibt es aber deutliche Unterschiede. Das Geld.de Team empfiehlt, insbesondere für das existenzielle Risiko einer hohen Invalidität vorzusorgen. Das geht nur mit einem Progressions- oder Mehrleistungstarif, die die Leistung ab einem bestimmten Invaliditätsgrad überproportional erhöhen. Der Versicherer zahlt in einem P-500-Progressionstarif mit einer Versicherungssumme von 100.000 € bei 75-prozentiger Invalidität nicht 75.000, sondern 225.000 bis 325.000 €. In einem P-500-Tarif gibt es bei 100-prozentiger Invalidität (z. B. durch vollständige Erblindung) 500.000 €.

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