Um höhere Steuern auf vererbte oder verschenkte Immobilien zu umgehen, haben Hausbesitzer nur noch rund 160 Tage Zeit. So lange noch gehen Grundstücke im Schnitt mit 50 Prozent und im günstigsten Fall sogar mit nur 20 Prozent des Verkehrswerts in die Steuerrechnung ein.
Ab 2008 gilt ein neues Erbschaftsteuerrecht als Reaktion auf die Vorgabe des Bundesverfassungsgerichts, wonach Grundstücke mit dem momentanen Preis anzusetzen sind.
Basis hierfür ist eine neue Zweiteilung: Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen werden im Sachwertverfahren nach der Formel Raummeterpreis mal Quadratmeter bewertet, einschließlich aller Grundflächen, somit auch Keller, Dachgeschoss und Wintergarten. Für Mietimmobilien bleibt es beim Ansatz der Jahresmieten. Doch aus dem Faktor 12,5 wird bei Neubauten 19,6 und auch ältere Häuser kommen nicht viel besser weg. Ein Altersabschlag wie aktuell ist nicht mehr vorgesehen. Der Wert von Grund und Boden wird im Gegensatz zu heute in beiden neuen Verfahren zu dem Gebäudepreis dazu gerechnet. Bei diesen Aussichten sollte die verbleibende Zeit von etwas über fünf Monaten noch zu steuersparenden Nachfolgegestaltungen genutzt werden.
Bald ist wieder die jährliche Steuererklärung fällig und damit die Frage, welche Ausgaben abgerechnet werden können. Ein wichtiger Posten, der jedoch gern unterschätzt wird, sind die jährlich anfallenden... [mehr]
Das Bundeszentralamt für Steuern hat einen neuen Datenpool eingeführt, der Einkommen aller Art aufdeckt. Finanzämter können nun besser die Einkünfte der Steuerzahler abgleichen und Steuertrickser entlarven. Viele... [mehr]
Für viele ist das Verfassen der Steuererklärung eher eine lästige Angelegenheit, allerdings ist es Grundlage für etwaige Erstattungen der gezahlten Vorsorge- und Versicherungsbeiträge. Wer Steuern erstattet bekommen... [mehr]
Das neue Jahr bedeutet für Arbeitnehmer eine frohe Botschaft: Insgesamt bis zu 160 Euro mehr bekommen sie durch Änderungen im Steuer- und Abgaberecht vom Staat geschenkt. Der Jahreswechsel 2011 / 2012 bringt mehr Geld in... [mehr]
Das Bundeskabinett hat am Mittwoch das Gesetz zum Abbau der kalten Progression beschlossen. Zum einen wird das Einkommenssteuergesetz und zum anderen das Finanzausgleichsgesetz geändert. Mit den gesetzlichen Neuerungen... [mehr]
Service
Suchen Sie vielleicht?
Informationen