Das Hüten fremder Hunde wird oft als Gefälligkeit unter Nachbarn oder Familienmitgliedern angesehen. Dass der Hundeführer, der ja nicht Halter ist, hier unter Umständen ein Risiko eingeht, wird von vielen Menschen, die sich für eine solche Aufgabe zur Verfügung stellen, nicht bedacht. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, gegen eventuelle Schäden, die der fremde Hund verursacht, versichert zu sein. Die meisten Anbieter von privaten Haftpflichtversicherungen bieten eine kostenlose Zusatzdeckung für Schäden an, die ein fremder Hund, den man vorübergehend hütet, verursacht. Bevor man sich entschließt, den Hund zu übernehmen, sollte man abklären, ob der Hundehalter eine Hundehaftpflichtversicherung abgeschlossen hat, die auch Schäden übernimmt, die demjenigen entstehen, der den Hund vorübergehend betreut. Während die Privathaftpflichtversicherung des Hüters nur Schäden übernimmt, die der Hund bei Dritten verursacht, kommt die Tierhalterhaftpflichtversicherung auch für Schäden auf, die der Betreuer des Hundes erleidet. Es ist also ausgesprochen sinnvoll, vor der Zusage, auf einen fremden Hund aufzupassen, die Versicherungssituation zu klären.
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