An den eigenen Tod denkt keiner gern. Doch wie schnell können ein Autounfall oder eine tödliche Krankheit eine Familientragödie auslösen. Deshalb sollten gerade junge Eltern Vorsorge treffen, für den Fall, dass der Hauptverdiener stirbt. Wer seine Familie gut versorgt wissen will, benötigt eine Risikolebensversicherung. So sind Ihre Lieben wenigstens finanziell abgesichert.
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Viele Eltern haben ihr Leben oft nur nachlässig versichert. Sie sind sich des Risikos einfach nicht bewusst und haben keinen oder nur einen unzureichenden Todesfallschutz abgeschlossen. Doch im Fall des Falles helfen zu kleine Summen den Hinterbliebenen nicht mal über das erste Jahr, wenn der Hauptverdiener stirbt. Daher ist nicht nur der Abschluss, sondern auch die Höhe von enormer Wichtigkeit.
Laut Aussage des Versicherungsexperten Thorsten Rudnik vom „Bund der Versicherten“ sind Kinder finanziell abgesichert, wenn sie von dem Geld der Eltern leben können bis sie etwa 20 Jahre alt sind. Jedoch sichern die Deutschen im Durchschnitt nur mit rund 75.000 Euro ihre Lieben ab. So viel kann schon das Studium zweier Kinder verschlingen, von Kita-Gebühren, Klassenfahrten und Sportkurs ganz zu schweigen.
Um die richtige Größenordnung abzuschätzen, wird mit einem durchschnittlichen Bedarf von mindestens 750 Euro pro Monat gerechnet. Bei Familien mit kleinen Kindern sollte der Alleinverdiener ungefähr das Vierfache des Jahreseinkommens absichern, bei älteren Kindern reicht weniger. Übrigens sollte auch der Elternteil, der sich um die Kinder kümmert einen kleinen Schutz zulegen - zumindest bis der Nachwuchs aus dem Gröbsten heraus ist.
Ein Muss ist die Risikolebensversicherung auch bei Paaren, die den Kredit einer Immobilie abzahlen müssen. In diesem Fall schickt der Tod des Hauptverdieners die Hinterbliebenen oftmals in den Ruin.
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