Je nach Alter, persönlicher Anlagementalität und Risikobereitschaft stehen dem Verbraucher verschiedene Einzahloptionen zur Verfügung. So bedienen etwa die klassische Rentenversicherung sowie der Riester Banksparplan die Bedürfnisse von Anlegern mit hohem Sicherheitsbedürfnis und fortgeschrittenerem Alter. Dennoch werden hier interessante Kapitalanlagen durch die staatlichen Zuschüsse geboten.
Klassische Riester-Rentenversicherung:
Diese Anlageform eignet sich hauptsächlich für Personen mit hohem bis sehr hohem Sicherheitsbedürfnis, da hier nicht nur — wie bei allen Riester Produkten — die gesamten Einzahlungen abgesichert sind, sondern zusätzlich noch ein Garantiezins von derzeit 2,25% vereinbart wird. Auch Kunden mit relativ kurzer Zeit bis zum Rentenalter sollten diese Variante wählen, da sie dadurch das Schwankungsrisiko von Investmentanlagen ausschließen können. Dieses Mehr an Sicherheit bedingt auf der anderen Seite jedoch geringere Renditechancen.
Fondsgebundene Riester-Rentenversicherung:
Durch die gesetzlich vorgeschriebene Garantie aller eingezahlten Beiträge ist ausgeschlossen, dass der Anleger Verlust machen kann. Diese Sorge ist - aus Sicht vieler Anleger — das Hauptproblem der Fondsanlage. Wer die Perspektive, im schlimmsten denkbaren Fall keine Rendite zu erzielen, akzeptiert, hat vor allem bei längeren Laufzeiten die Chance überdurchschnittliche Renditen und somit auch höhere Rentenzahlungen zu erhalten. Durch die richtige Wahl der Investmentanlage kann zudem das Anlagerisiko weiter reduziert werden. Vor allem für jüngere Menschen und Anleger, die überdurchschnittliche Renditen anstreben ist die Riester Fondspolice eine sinnvolle Alternative
Riester-Banksparplan:
Ohne Risiko — mit durchschnittlicher Rendite. Dadurch ergibt sich eine relativ überschaubare Vertragslandschaft. Die Zielgruppe bewegt sich zwischen 40 und 50 Jahren. Die Anlageform spielt in der Riestervorsorge eine eher untergeordnete Rolle
Riester-Fondssparplan:
Hier gilt ähnlich wie bei der Fondspolice, größere Schwankungsbreite der Anlage — größere Renditechance. Die Beiträge fließen direkt in Investmentfonds, deren Erträge der späteren Rente zugute kommen. Das Verlustrisiko wird dahingehend minimiert, dass zumindest die eingezahlten Beiträge nebst Zulagen in jedem Fall bestehen bleiben. Die Zielgruppe besteht hier aus jüngeren Anlegern, die auch unsichere Börsenzeiten überstehen können.
Wohn-Riester:
Immobilienerwerb für den Eigenbedarf kann seit 2008 teilweise ebenfalls mit einem Riester-Vertrag finanziert werden. Somit besteht die Möglichkeiten die Tilgung eines Darlehens durch Zulagen und Steuervorteile bezuschusst zu bekommen. Ebenfalls neu ist, dass das komplette Kapital aus einem Riester-Vertrag abgezogen werden kann und nicht wie bisher wieder in den Vertrag eingezahlt werden muss. Diese Regelung gilt jedoch ausschließlich wenn das Kapital zu wohnwirtschaftlichen Zwecken in eine eigen genutzte Immobilie investiert wird.
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Die Riester-Rente erfreut sich trotz Finanzkrise einer wachsenden mehr...
Nach aktuellen Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und mehr...
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Die Riester-Rente erfreut sich trotz Finanzkrise einer wachsenden Beliebtheit. Wer für seine Altersvorsorge etwas tun will, hat hier die Wahl zwischen vier verschiedenen Formen: als Versicherung, als Bank- oder Fondssparplan oder als Wohn-Riester. Riester-Sparer werden vom Staat mit Zulagen...[mehr]
Nach aktuellen Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sorgen bisher mehr als 12,4 Mio. Menschen mit einer Riester-Rente für das Alter vor. Wegen der Zulagen und der steuerlichen Abzugsfähigkeit der Beiträge ist die Riester-Rente noch immer interessant. Von...[mehr]
Für Prämien und Steuererleichterungen besteht die einzige Bedingung in der regelmäßigen Einzahlung von 4 % des Brutto-Vorjahreseinkommens. Nicht vergessen sollte man, die Zulagen einmalig zu beantragen (auch bei Änderung der Lebenssituation), damit diese als...[mehr]
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Je nach Alter, persönlicher Anlagementalität und Risikobereitschaft stehen dem Verbraucher verschiedene Einzahloptionen zur Verfügung. So bedienen etwa die klassische Rentenversicherung sowie der Riester Banksparplan die Bedürfnisse von Anlegern mit hohem...[mehr]
Die, die nicht sozialversicherungspflichtig angestellt sind und somit auch nicht zur direkt zulagenberechtigten Gruppe zählen, haben trotzdem die Chance, sich mit Hilfe staatlicher Mitteln eine private Altersvorsorge aufzubauen. Dabei handelt es sich vorwiegend um Selbständige oder...[mehr]
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Der Brutto-Vorjahresverdienst eines Single von beispielsweise 28.000 Euro verlangt eine jährliche Einzahlung von 1120 Euro, um die Maximalförderung zu erhalten. Davon können 154 Euro abgezogen werden, die der Staat beisteuert. Zahlt man nur die Hälfte ein, reduziert sich die...[mehr]
Wer allerdings die maximalen Zulagen erhalten möchte, muss seit 2008 vier Prozent seines Brutto-Einkommens aus dem Vorjahr in die Vorsorge investieren. 154 Euro Grundzulage sind dann möglich. Zum Vergleich: Im Jahr 2002 lag die maximale Grundzulage für eine ledige Person bei 38...[mehr]
Die Leistungen der Riester-Rente ergeben sich hauptsächlich durch Zulagen sowie Sonderausgabenabzugsmöglichkeiten. Grundzulage und Kinderzulage sind für gering- oder mittelverdienende Familien interessant. Vom steuerlichen Sonderabzug profitiert vor allem der gut Verdienende, denn...[mehr]