Laut dem TV-Magazin "Monitor" ist die Riester-Rente für Geringverdiener nicht empfehlenswert – weil sie später mit der Grundsicherung verrechnet wird. Doch Verbraucherschützer bleiben dabei, dass sich Riester für alle rechnet. Insbesondere bei Geringverdienern liegt der staatliche Förderanteil besonders hoch. Und auch in Form von Steuerersparnissen unterstützt der Staat den Spareifer der Deutschen. Vergleichen Sie jetzt unterschiedliche Angebote kostenlos!
Vor- und Nachteile beim Riester-Sparen
Die aktuellen Debatten um Nachteile für Geringverdiener sind nichts Neues: wer im Alter Grundsicherung erhält, muss sich die Riester-Rente darauf anrechnen lassen. Allerdings ist das Riester-Vermögen vor Pfändung geschützt und Hartz-IV-sicher.
Frühestens mit 60 Jahren darf die Auszahlung beginnen, als lebenslange Rente oder als Auszahlplan mit Restverrentung ab dem 85. Geburtstag. 30 Prozent des Kapitals dürfen zu Beginn der Auszahlphase entnommen werden. Danach muss auch gewährleistet sein, dass die Summe aus gezahlten Eigenbeiträgen und Zulagen zur Verfügung stehen. Es existiert also kein Verlustrisiko.
Gefördert wir mit Grund- und Kinderzulagen. Die volle Zulage gibt es, wenn man mit 4 Prozent des sozialversicherungspflichtigen Bruttos riestert, inklusive Zualgen. Der Eigenanteil ist also niedriger. 154 Euro Grundlage gibt der Staat jährlich dazu. Die Kinderzulage beträgt 185 Euro je Kind und für ab 1.1.2008 geborene sogar 300 Euro. Für Besserverdienende interessant, ist die Möglichkeit Beiträge als Sonderausgaben für 2007 in Höhe von 1575 Euro ab 2008 2100 Euro geltend machen zu können. Da Riestern bei Einzahlung steuerlich gefördert wird, ist die Riester-Rente im Alter komplett zu versteuern.
Riesterförderung
| Grundlage: | 154 € |
| Kinder: | 185 € |
| Sonderausgaben: | 1575 € |
Riester-Rentenprodukte
Neben der klassischen oder fondsgebundenen Rentenversicherung sind auch Bank- und Fondssparpläne Riester-fähig. Da wegen der Beitragsgarantie praktisch keine Verluste, wohl aber hohe Renditen möglich sind, ist letztere besonders zu empfehlen.
Aktuelle Umfragen belegen, dass es einen hohen Informationsbedarf zu Finanzthemen gibt. Die Deutschen legen verstärkt Wert auf eine solide Altersvorsorge, vernachlässigen jedoch nach wie vor das Thema Pflegeversicherung.... [mehr]
Am Mittwoch hat das Bundeskabinett die Rentenerhöhung für 2012 beschlossen. Die rund 20 Millionen Ruheständler in Deutschland bekommen somit ab 1. Juli 2012 zwei Prozent mehr Rente. Allerdings ist die Anhebung der Renten... [mehr]
Geht es nach der Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, darf der Hinzuverdienst von Frührentnern bald höher ausfallen, ohne dass eine Kürzung der Rente droht. Ministerin Ursula von der Leyen hat ihre Pläne zur... [mehr]
Zur Jahresmitte werden deutsche Rentner etwas mehr Geld im Portemonnaie haben. Doch wie sicher ist die Rente auf Dauer? Private Rentenvorsorge wird unverzichtbar. Daten des Statistischen Bundesamtes und der Deutschen... [mehr]
Während bei Arbeitnehmern ein Teil des Gehalts in die gesetzliche Rentenversicherung abgeht, soll nun auch nach Willen der CSU eine Altersvorsorge-Pflicht für Selbstständige und Freiberufler eingeführt werden. Wie die... [mehr]
Service
Suchen Sie vielleicht?
Informationen