Staatlich gefördert gegen das Risiko Altersarmut
Die Deutschen werden immer älter. Die Zahl derjenigen, die in die Rentenkassen einzahlen, wird immer kleiner. Und trotzdem ignoriert die Mehrheit der Deutschen das Risiko Altersarmut. Lediglich jeder Siebte fürchtet sich davor und sorgt mit einer Renten- oder Lebensversicherung vor. Lassen Sie sich nicht staatliches Fördergeld für die Altersvorsorge entgehen. Informieren Sie sich hier über die geförderten Produkte! Vergleichen Sie jetzt unterschiedliche Angebote kostenlos!
Die Mehrheit der Deutschen ignoriert Risiken wie Altersarmut und Pflegebedarf. Nur jeder Vierte fürchtet sich vor körperlichen Gebrechen und nur jeder Siebte hat Angst vor Altersarmut. Laut Forsa-Studie unterschätzen trotz aller Aufklärung über entstehende Versorgungslücken die meisten der 1.001 Befragten ihr Risiko, im Alter in Geldnöte zu geraten.
„Das Thema Altersarmut ist nicht zu unterschätzen. Insbesondere bei Beschäftigten mit niedrigem Einkommen und denjenigen die nicht durchgehend Renten-Beiträge gezahlt haben, besteht diese Gefahr“, erläutert Professor Dr. Elmar Bröhler von der Uniklinik Leipzig als Mitautor der in Saarbrücken vorgestellte Studie.
Für viele ist die Rente mit 67 kein Thema
Obschon seit einem Jahr die Rente mit 67 beschlossene Sache ist, glauben über die Hälfte der Erwerbstätigen nicht daran. Dies ist vor allem bei den Jahrgängen vor 1964, den heute über Vierzigjährigen, ausgeprägt. Hier erwarten nur 31 Prozent bis 67 zu arbeiten. „Beschäftigte über 40 Jahre orientieren sich noch an den teilweise staatlich und betrieblich geförderten Vorruheständen der Generation ihrer Vorgänger“, erklärt Dr. Hilmar Schneider vom Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA)“. Klüger wäre es, richteten auch sie ihre Lebensplanung auf die Rente mit 67 aus.
„Wer nicht kontinuierlich in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt hat oder vor 67 aufhören will zu arbeiten, muss mit einer niedrigeren Rente rechnen, die womöglich nicht ausreicht, um den gewohnten Lebensstandard aufrecht zu erhalten“, warnt auch Winfried Spies, Vorstandsvorsitzender der Cosmos. „Es gilt rechtzeitig für später vorzusorgen, damit das Alter nicht unliebsame finanzielle Überraschungen bereithält.“
Leben- und Rentenversicherungen beliebt
Laut Lebenszeitreport sorgen die Deutschen für den Fall, dass sie nicht bis 67 arbeiten können, am liebsten mit einer Lebens- oder Rentenversicherung vor. 70 Prozent vertrauen dieser Alterssicherung. Dabei lassen sich viele Deutsche staatliches Fördergeld für die Altersvorsorge entgehen. Nur 21 Prozent der Bundesbürger verfügen über eine Riester-Rente. Zulagenberechtigt wären aber viel mehr: zum Beispiel Arbeitnehmer und Selbstständige mit Rentenversicherungspflicht, Kindererziehende sowie Pflegepersonen. Auch die Rürup-Rente für Selbstständige ist zu empfehlen.
Im Übrigen: Die wichtige Vorsorge für den Fall von Berufsunfähigkeit haben 41 Prozent abgeschlossen. Überraschend vertrauen 35 Prozent auf das klassische Sparen, indem sie ihr Geld auf Tagesgeldkonten oder Sparbüchern anlegen.
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