Im Vergleich kann der Wechsel zu einer privaten Krankenversicherung für den Versicherten Einsparungen bis zu 2.000,-- €/Jahr bedeuten, so dass Angestellte, Selbständige und Beamte diesen in Erwägung ziehen sollten. Dieser ist in den meißten Fällen bis zum 31. Dezember möglich. Doch bedarf es dabei einems sorgfältigen Vergleich, denn ein Wechsel muss für den Versicherten Vorteile bringen. Da "Private" privatwirtschaftlich arbeiten, sind sie weniger gesetzlichen Regelungen unterworfen als Pflichtkrankenkassen. Somit ist auch der Wettbewerb zwischen den Privatkassen recht groß - zum Vorteil der Versicherten.
Sicherlich liegt der größte Vorteil einer privaten Krankenversicherung in deren Individualität. Im Gegensatz zum Standard-Versicherungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen kann hier der Leistungsumfang den persönlichen Vorstellungen angepasst werden. Man kann also bestimmte Leistungen versichern, andere dagegen ausklammern und somit auch nicht bezahlen. Voraussetzung ist jedoch eine eingehende Prüfung, welche Leistungen unbedingt inhaltlich erfasst sein müssen. Es besteht nun allerdings die Gefahr, aus Kostengründen zu wenige Leistungen zu erfassen. Andererseits kann man persönliche Vorstellungen wie z.B. Einzelzimmer bei einem Krankenhausaufenthalt oder ähnliches absichern. Darüber hinaus ist inzwischen allgemein bekannt, dass Ärzte für die Medikamentenverordnung nur ein gewisses Budget von den Krankenkassen zugestanden bekommen. Wird dieses überschritten, müssen die Ärzte mit Restriktionen rechnen. Deshalb wird sehr darauf geachtet, wie viel verschrieben wird. Daraus resultiert, dass manche Behandlung "überflüssig" wird (obwohl sie angebracht wäre). Es werden billigere Medikamente verordnet, die zwar nicht zwangsläufig schlechter sind und auch den gleichen Wirkstoff beinhalten, manches Mal aber schlechter vertragen werden. Diese Probleme haben Privatpatienten nicht, da der Arzt nicht an Vorgaben gebunden ist. Häufig bieten Private Krankenversicherungen ein Bonus-System an, so dass man am Jahresende für nicht in Anspruch genommene Leistungen Teilbeträge seiner Einzahlungen zurück erhält. Durch Abschluss einer Versicherung mit Zahlung eines Eigenanteils kann man die Beitragsraten senken - allerdings mit dem Nachteil, dass im Krankheitsfall zugezahlt werden muss und die private Krankenversicherung das Risiko nicht voll abdeckt.
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Zu deutlichen Leistungseinschränkungen, steigenden Eigenbeteiligungen mehr...
Jeder sieht nahezu täglich Werbung, die mehr...
Die Wirtschaft boomt und die Sozialkassen mehr...
Man braucht sich da nichts vormachen, die Gesundheitskosten werden in mehr...
Wissen Sie, ob Sie nicht bereits privat versichert sein mehr...
Wieder einmal gleicht das Ringen zwischen Qualität und mehr...
Vor kurzem hat der Verband mehr...
Seit 1. Juli bestehen neue mehr...
Der Verband der privaten Krankenversicherung e.V. hat auf seiner Jahrestagung in Berlin die Bedeutung einer starken kapitalgedeckten PKV für das Gesundheitssystem in Deutschland betont. Ohne die PKV seien die zentralen gesundheitspolitischen Herausforderungen der Zukunft nicht zu bewältigen, meinte der Vorsitzende des Verbandes, Reinhold Schulte, vor Vertretern der PKV-Mitgliedsunternehmen und der Presse. Vor allem die Finanzierung des medizinisch-technischen Fortschritts und die zunehmende Alterung der Bevölkerung sind die Brennpunkte. Während sich die gesetzliche Krankenversicherung nicht nur nach eigener Einschätzung zu einer Standardversorgung entwickelt, übernimmt die PKV den medizinischen Fortschritt im Gesundheitswesen: "Fortschritt wird bei uns nicht ausgebremst. Die PKV ist und bleibt eine budgetfreie Zone", sagte Schulte. Die PKV ist überzeugt, auch zukünftig trotz der durch die Gesundheitsreform erschwerten Rahmenbedingungen individuelle, generationengerecht finanzierte Versicherungslösungen anbieten zu können: "Leistungssicherheit, freie Arzt- und Krankenhauswahl, guter Service, Zugang zu medizinischen Innovationen - diese Stärken der PKV gewinnen vor dem Hintergrund des politisch initiierten Rationierungskurses in der GKV immer mehr an Bedeutu mehr...
Zum Jahreswechsel hatten viele Anbieter die Beiträge zur privaten Krankenversicherung verteuert. Mit einem PKV-Wechsel konnten aber Privatversicherte einige hundert Euro sparen. Wie ein Umfrage der Verbraucherzeitschrift... [mehr]
Das Bundesjustizministerium will die Rechte für Kunden einer privaten Krankenversicherung (PKV) stärken. So soll es beispielsweise Verbesserungen bei der Kostenübernahme geben. Bundesjustizministerin Sabine... [mehr]
Nichtzahler in der privaten Krankenversicherung verteuern die PKV-Tarife. Nun könnte damit bald Schluss sein, wenn ein Angebot speziell für Beitragssäumige auf den Weg gebracht wird. Durch Versicherte, die Ihre Beiträge... [mehr]
Mit dem 1. Januar 2012 steigt der maximale Arbeitgeberzuschuss für die private Krankenversicherung auf knapp 280 Euro. Wer als Angestellter oder Arbeiter über der Versicherungspflichtgrenze (2011: 49.500 Euro; 2012: 50.850... [mehr]
Angesichts massiver Beitragssteigerungen in der privaten Krankenversicherung fordert der Bund der Versicherten (BdV) eine bessere Berechnung der Versicherungsbeiträge. Verbraucher klagen über PKV-Beitragssteigerungen von... [mehr]
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