Auch für das 1. Halbjahr 2008 haben die gesetzlichen Krankenkassen wieder Rekordausgaben für Arzneimittel gemeldet. Das wird sich auf die Höhe des bundesweiten Beitragssatzes für den Gesundheitsfonds auswirken. Viele Versicherte werden ab 2009 daher erheblich mehr zahlen müssen. Wechseln Sie daher in die Private Krankenversicherung und holen Sie sich Top-Leistungen zu günstigen Beiträgen!
Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007 betrug der Zuwachs der Ausgaben für Medikamente durchschnittlich 5,4 %, gab die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) am Donnerstag in Berlin bekannt. Dies seien 637 Mio. Euro, die in den ersten sechs Monaten zusätzlich für Arzneimittel ausgegeben wurden, erklärte ein Sprecher. Alles in allem zahlten die Kassen 12,54 Mrd. Euro für Verschreibungen.
Damit sind die steigenden Arzneiausgaben weiterhin das Sorgenkind der gesetzlichen Krankenversicherungen. Sie wirken sich neben anderen Faktoren auf die Höhe des bundesweiten Beitragssatzes für den Gesundheitsfonds aus, den die Regierung bis zum Herbst 2008 festsetzen muss.
Momentan liegt der Beitragssatz der 217 gesetzlichen Kassen im Durchschnitt bei 14 %. Experten halten im kommenden Jahr einen Beitragssatz von 15,5 bis 15,8 % für durchaus realistisch. Viele Versicherte werden daher ab dem nächsten Jahr erheblich tiefer in die Tasche greifen müssen. Sie müssen sich auf eine völlig veränderte Kassenlandschaft 2009 und möglicherweise weitere Gesundheitsreformen in den Folgejahren einstellen.
Auf Gesetzlich Versicherte, die über einen Wechsel in die Private Krankenversicherung nachdenken, warten Top-Leistungen zu günstigen Beiträgen. Sie sollten sich aber beeilen. Aufgrund der Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen können Verträge, die bis zum Jahresende abgeschlossen werden, 20 bis 40 % günstiger sein als vergleichbare Tarife ab 2009.
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